01.02.2018 - 20:00 Uhr
Pfreimd

Volles Haus beim Frauenbundfasching: Die Hände zum Himmel

Ob Sheriff, Robin Hood, Dominostein oder Schneemann, auf der Tanzfläche tummeln sich viele männliche Gestalten. Doch in den Kostümen stecken ausnahmslos Frauen. Nur ein Mann darf in den Saal.

Bei den Schunkelrunden machten die Frauen gerne mit
von Alfred HammerProfil

"Die Hände zum Himmel", stimmte der Harmonika-Franz beim Fasching des katholischen Frauenbundes an, und die lustigen Maschkerer ließen sich das nicht zwei Mal sagen. Bis nach Mitternacht gehörte die Tanzfläche den Dominosteinen, Schneemännern, Spinnen, Sheriffs, Robin Hoods oder bayerischen Gruppen. Auch feine Damen wurden im dem Trubel gesichtet. Bei Twist, Boarischen oder Sirtaki powerten sich die Frauen im Herdegen-Saal aus.

"Wir sind so schön und kugelrund, wir sind die Frau'n vom Frauenbund", begrüßte die Vorstandsriege musikalisch, wobei sie dabei das vergangene Jahr Revue passieren ließ. Als feine Dame, die es mit den Männern nicht kann, zeigte Waltraud Gebhard die Negativseiten der Männer auf und hatte damit das Publikum auf ihrer Seite.

Ihre Erlebnisse im Gourmet-Restaurant gaben Petra Demleitner und Evi Schreyer zum Besten. Beim Nachtisch etwa, wunderte sich Petra, was den "feinen Leit" alles so schmeckt. Der Grund: Sie "hod" sich mit der Wunderkerze auf der Eisbombe beinah "d' Goschn" verbrennt, bis sie die "drunt ghabt hod".

Wahre Lachsalven erntete die "Müllner Anne" mit ihren Witzen oder ihrer Story über ihren Hund, den sie "Sex" nannte. Ob bei der Anmeldung für die Hundesteuer für "Sex" oder dem separaten Hotelzimmer für "Sex" immer gab es Missverständnisse. "Wahnsinn" oder "I sing a Liad für di" waren Hits, die der Musiker zwischen den Auftritten anstimmte und die die Zeit im Flug vergehen ließen. Aber auch bei Zwiefachen und Walzern war die Tanzfläche brechend voll. Fazit: ein gelungener Faschingsabend mit vollem Haus.

 

 

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