07.03.2018 - 20:00 Uhr
Pfreimd

Wasserwacht für den Ernstfall gerüstet - Schnelle-Eingreif-Gruppe stellt sich den Zuschauern vor Rettungsübung auf dem Kiesweiher-Eis

Aufgrund der Minustemperaturen der letzten Tage sind die meisten regionalen Gewässer noch zugefroren. Um verschiedensten Freizeitaktivitäten nachzugehen, wie zum Beispiel Schlittschuhlaufen, Eisstock schießen oder auch Eishockey spielen, wagen sich immer mehr Einheimische auf die zugefrorene Wasseroberfläche. Doch der Schein der Eisschicht trügt oftmals. Gerade wenn das Wetter wieder wärmer wird und das Eis beginnt zu tauen, brechen immer wieder Personen ein. Schlimmsten Falls kann dies zur tödlichen Falle werden. Diese Tatsache nahmen einige Schnelle-Eingreif-Gruppe-Mitglieder der Wasserwacht Pfreimd zum Anlass, um die Rettung eingebrochener Personen an der Pfreimder Kiesgrube zu üben. Das regelmäßige Üben der Eisrettung ist notwendig, um im Ernstfall kompetent Hilfe leisten zu können. Da bei der Eisrettung der sogenannte Bergungstod ein weiteres Risiko für den Patienten darstellt, muss dieser schellst möglich und trotzdem schonend aus dem Wasser gerettet werden. Um dies zu realisieren, werden hierfür ein Eisrettungsschlitten oder auch ein Rettungsbrett, "Spineboard" genannt, eingesetzt.

Ein Rettungsbrett setzte die Wasserwacht ein. Sie zeigte, dass nach einem Einbrechen ins Eis schnell Hilfe leisten kann. Bild: exb
von Externer BeitragProfil

Zudem wurde die Übung genutzt, um im Rahmen einer Vorführung den Kindern und Jugendlichen der Ortsgruppe sowie deren Eltern die Arbeit der SEG näher zu bringen. Die Zuschauer wurden hierbei von der Wasserwacht über die vom Eis ausgehenden Gefahren aufgeklärt sowie auf die so wichtige, richtige Verhaltensweise auf zugefrorenen Gewässern hingewiesen.

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