14.03.2018 - 17:02 Uhr
Pirk

Junge Sänger und Moderatoren der "Pirker Blasmusik" lassen zum Saisonauftakt aufhorchen Blasebalg und Hammer-Musik zum Starkbier

Nach dem schneidigen Abel-Tasman-Eröffnungsmarsch fragte der Trompeter und frühere Dirigent Hans Zimmerer beim Starkbierfest der "Pirker Blasmusik" im vollen Haus der Mehrzweckhalle in die Runde: "Saids guad drauf?" und "Saids Fräind midanand?" Ihm schallte ein lautes "Jaa!" entgegen, und fortan hieß die Devise auf dem Pirker Nockherberg: "Die Krüge hoch!" Gleich beim Eintritt wussten die überwiegend jungen Besucher, was von ihnen erwartet wurde: "Starkbier ist dunkel, hat mindestens 18 Prozent Stammwürze und wird zu den Klängen der 'Pirker Blechmusi' getrunken. Wer es konsumiert, darf sich jeglicher geistiger und körperlicher Anstrengung enthalten. Er kann sich, falls die Lust dazu übermächtig wird, in Form freudiger Zurufe am Geschehen ringsum beteiligen." Spätestens nach einer Stunde hielt es niemanden mehr auf den Sitzen.

Volles Haus und volle Bühne beim traditionellen Starkbierfest der "Pirker Blechmusi". Bild: fsb
von Redaktion OnetzProfil

Seit September wurde zweimal wöchentlich für das neue Programm geprobt, informierte zweite Vorsitzende Heike Schieder. Beim Publikum schlug es voll ein. Mit Lena Zimmerer, Romina Nößner, Mathias Regner und Daniel Zimmerer formierte sich ein Team junger Leute für Gesang und Moderation. Im ersten Teil des Abends dominierte bayerisch-böhmische Blasmusik. "Grüß Gott, ihr Freunde", "Ein Traum auf böhmisch" und "Dem Land Tirol die Treue" sorgten für die richtige Atmosphäre. Die Stücke garnierte die Blechmusi unter Leitung von Dirigent Daniel Zimmerer mit kleinen Spielszenen, wie "Schmiedearbeiten" mit Hammer, Blasebalg und Bedienungsanleitung bei der Amboss-Polka. Die Stimmung erreichte ihren Höhepunkt, als die Tophits von Andreas Gabalier, Helene Fischer oder den Toten Hosen erklangen.

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