Pirker CSU spricht bei Ortsbegehung in Enzenrieth mit den Bürgern
Neue Bauplätze im Visier

Alexander Radlbeck (links) und Dieter Schwab (Zweiter von rechts) loten im Gespräch mit Enzenriether Bürgern aus, ob es Problem im Dorf gibt. Bild: fz
Politik
Pirk
27.08.2017
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Der Pirker Ortsteil Enzenrieth ist ein schmuckes Dörfchen mit 70 Einwohnern. Gibt es hier Probleme? Kann man was verbessern? Damit befasste sich die CSU bei der Ortsbesichtigung im Gespräch mit den Bürgern.

Enzenrieth. "Wir wollen einen Einblick vor Ort in das Dorf sowie dessen Struktur gewinnen und dabei auch mit den Bürgern ins Gespräch kommen", sagte der CSU-Ortsvorsitzende Dieter Schwab zu den Enzenriethern, die gerade aus der Kapelle von der Abendmesse kamen oder sich auch am Dorfplatz dazu gesellten. Zweiter Bürgermeister Alexander Radlbeck hob heraus, dass die CSU jedes Jahr zwei Ortsteile besucht und dabei durchaus mit dem ein oder andere Problem konfrontiert wird.

Radlbeck verwies dabei auf den Löschteich und die Straßenbeleuchtung in Matzlesberg, die Bepflanzung in Hochdorf oder die überschwemmte Straße bei Starkregen in Au. "Wir wollen auch nicht krampfhaft nach Problemen suchen. Sind es Kleinigkeiten, dann werden die an den Bauhof weitergegeben und auch behoben."

Radlbeck berichtete den Enzenriethern, dass die Straßenbeleuchtung mit 26 Brennstellen heuer noch auf LED umgestellt wird. Vertraglich sei auch im Rahmen der Breitbandoffensive die Erschließung mit schnellem Internet für heuer noch geregelt. Glasfaser ins Haus werde es allerdings nicht geben. "Wir graben nicht das ganze Dorf auf. Glasfaser kommt bis zum Übergabepunkt und von da an geht es dann per Kupfer in die Häuser", erläuterte Radlbeck.

Vorbei kamen die Teilnehmer auch am Spielplatz, der mit zwei Geräten sehr überschaubar, aber gut gepflegt ist. "Die Kinder nutzen die Geräte schon", sagte eine Bürgerin.

Am Nordrand kamen Schwab und Radlbeck auf eine Bauvoranfrage in der Gemeinderatssitzung zu sprechen. Es wäre durchaus vorstellbar, die Grundstücke oberhalb des Schotterweges für eine Bebauung zu erschließen. Dabei würden dann aber für alle Angrenzer der Straße Herstellungsbeiträge anfallen. Das müsste schon gewollt sein.

Die Enzenriether verwiesen darauf, dass der Metzger einmal die Woche kommt und der Bäcker zweimal vorbeischaut. Nun habe man mit dem Nahversorgungszentrum in Irchenrieth einen kurzen Weg zum Einkaufen. Die Straße nach Irchenrieth sei allerdings in einem desolaten Zustand. "Hier müssen wir bald tätig werden", stellte zweiter Bürgermeister Radlbeck fest.
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