Freie Wähler blicken auf ereignisreiches Jahr - Diskussion über Finanzierung des neuen ...
Vielen die Augen geöffnet

"Es besteht die Möglichkeit einer Alternativtrasse. Dafür wäre es aber notwendig, dass die Stadt Weiden mitwirkt." Zitat: Bürgermeister Michael Bauer
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Pirk
29.03.2018
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"Im Gemeinderat Pirk wird zielgerichtet und ohne Reibungsverluste über alle Fraktionen hinweg zusammengearbeitet." Dieses "konstruktive Miteinander" hob Bürgermeister Michael Bauer bei der Jahreshauptversammlung der Freien Wähler im Gasthaus "Zum Beck'n" hervor. Vor allem bestehe Einigkeit im Gemeinderat, keine neuen Schulden wegen der Errichtung des neuen Sportgeländes zu machen. Doch eines stehe auch fest: Die Gemeinde kann sich die Baukosten in Höhe von 9,4 Millionen Euro nicht leisten.

Bauer kritisierte die "vorschnelle Bekanntgabe der Kosten", weil dies nur Unruhe in der Gemeinde gebracht habe. Ziel müsse es jetzt sein, den Umfang des Vorhabens auf ein Maß zu reduzieren, das der finanziellen Leistungsfähigkeit der Gemeinde entspreche.

Dazu gehöre unter anderem auch der Verzicht auf ein Kleinfeld, das es auf dem alten Sportgelände auch nicht gab. Eine weitere Möglichkeit zur Finanzierung sieht Bauer im "zeitlichen Strecken der Baumaßnahme". Bei der Bekanntgabe der Baukosten am 15. Februar seien allen Beteiligten "die Augen aufgegangen", regelrechte Sprachlosigkeit habe geherrscht, "manche Gremiumsmitglieder konnten nicht mehr schlafen", berichtete Michael Bauer den elf anwesenden Mitgliedern. Der Bau der Kegelbahn im Sportheim sieht der Bürgermeister mit Blick auf dessen nachfolgende Auslastung positiv. Ausführlich befasste er sich mit den weiteren Schwerpunktthemen der Gemeinde.

Dazu gehörte die Verlegung des Radwegs als Folge des Wegfalls des alten Sportgeländes und der Neubauten der Firma Constantia. Der Bürgermeister stellte zwei Varianten vor. "Es besteht die Möglichkeit einer Alternativtrasse. Dafür wäre es aber notwendig, dass die Stadt Weiden mitwirkt."

Dieser Trasse gab auch Marktrat Lorenz Gebert den Vorzug. Bauer informierte auch über den Ausbau des Kindergartens, der nach Ostern beginnt und der Gemeinde rund 413 000 Euro kostet.

In seiner Vorschau kündigte Bauer den traditionellen Ausflug der Freien Wähler für den 10. Mai an. Ziel ist Schnaittenbach mit der Möglichkeit, dort ein Windrad zu besichtigen. Zugleich ist der Ausflug mit einer einstündigen Wanderung verbunden. Am 3. Juni beteiligen sich die Freien Wähler am Dorffest, auch wieder an der Kinderolympiade und laden am 6. Oktober zum Weinfest ein.

Dorothee Praller blickte auf die Veranstaltungen im vergangenen Jahr zurück. Sie freute sich über die große Teilnahme am Wanderausflug zum Rußweiher, auch darüber, dass von den Einnahmen beim Bürgerfest dem Vereinskartell 331 Euro übergeben werden konnten. Kassier Hubert Pausch informierte über die Finanzen der Freien Wähler.

Es besteht die Möglichkeit einer Alternativtrasse. Dafür wäre es aber notwendig, dass die Stadt Weiden mitwirkt.Bürgermeister Michael Bauer
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