29.03.2018 - 20:08 Uhr
Pirk

Fußballer der SpVgg Pirk diskutieren bei Jahreshauptversammlung über neues Sportgelände Saisonziel: Klassenerhalt

Noch hat die Fußballabteilung der SpVgg Pirk ein kleines Polster in der Kasse. Bei der Jahreshauptversammlung verlas Günter Hierold den Kassenbericht. "Die finanziellen Mehrbelastungen und Ausfälle wie die Bandenwerbung werden dazu führen, dass bei der Gemeinde ein Zuschuss beantragt werden muss, um den Abteilungsbetrieb finanziell bestreiten zu können." Künftig wird Hierold nicht mehr für das Amt zur Verfügung stehen. Er tritt aus beruflichen Gründen zurück.

von Rita KreuzerProfil

Die Mitglieder wählten Raimund Spannl zum neuen Kassier. Abteilungsleiter Josef Schiesl informierte, dass aktuell 197 Mitglieder in der Abteilung sind, davon 62 Jugendliche. Zum letzten Mal fanden die Dorfmeisterschaften auf dem Sportgelände statt. Im Herbst fand ein Abschlussfest mit der Ernennung von drei neuen Ehrenmitgliedern statt. Ein Zoiglfest, die Teilnahme an der Pirker Zoigltour und eine Skifahrt zum Wilden Kaiser nahmen die Mitglieder gut an.

Auch der Lumpenball sei ein voller Erfolg gewesen. Wolfgang Pausch berichtete von der ersten Mannschaft, die die Saison auf dem zehnten Platz abschloss. Vor der Winterpause trennte sich der Verein von Trainer Stefan Kleber. Nach einer Übergangsphase mit Fabio Nicolella als Trainer verpflichtete die Abteilung den im Verein bereits bekannten Jochen Seubert. Trainiert wird nun auf dem Sportgelände in Leuchtenberg. "Das Saisonziel ist der Klassenerhalt." Josef Schiesl sprach über die zweite Mannschaft, die in einer Spielgemeinschaft mit der DJK Irchenrieth ist.

Andreas Geiger informierte über guten Trainingsbesuch und einige Neuzugänge bei den Alten Herren. Das Trainingsgelände für die Freiluftsaison ist noch nicht festgelegt. Jugendleiter Tobias Forster informierte über die Entwicklung in der Jugend. "Es sind Kinder und Jugendliche in sieben Jugendmannschaften, davon vier Spielgemeinschaften, im Spielbetrieb." Zum neuen Sportpark berichtete Josef Schiesl von den Abstimmungen mit der Gemeinde. "Die erste Kostenschätzung der Architekten und Fachplaner hat bei Gemeinde und Verein Fassungslosigkeit ausgelöst. Es muss massiv der Rotstift angesetzt werden. Die Geländeform und die Gasleitung, die nur in etwa 1,5 Metern Tiefe liegt, führt ebenfalls zu massiven Kosten für Geländeauffüllungen." Beim Gebäude schlage vor allem die Haustechnik zu Buche.

Ehrenvorsitzender Georg Lindner wies in seiner kurzen Ansprache darauf hin, dass der Verein im kommenden Jahr 70 Jahre besteht. Er erinnerte an die Gründerzeit, in der "unter schwierigen Bedingungen der Sportbetrieb begonnen hat". "Trotz aller Schwierigkeiten war der Zusammenhalt groß. Der hat es ermöglicht, dass nun auf diese lange Zeit zurückgeblickt werden kann." Er wünsche sich, dass mit der Gemeinde eine gute und zügige Lösung für die Zukunft gefunden werden kann.

Auch Gerhard Meier ging auf das Thema neues Sportgelände ein. Seiner Meinung nach dauere die Planung bereits viel zu lange. "Ich hoffe, dass es nun zügig vorangeht." Vor allem sei nun die Gemeinde in der Pflicht, "hier voran zu kommen".

Zudem berichtete er vom Förderverein, der mittlerweile 26 Mitglieder hat. Diese organisieren am Samstag, 7. April, ein Essen in der Brettlhütte.

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