31.07.2017 - 20:00 Uhr
PirkOberpfalz

Rauswurf aus der Kindertagesstätte - Interview mit dem scheidenden EB-Vorsitzenden

Es ist ein Abschied mit Schwung. Nach sieben Jahren übergibt Volker Keck sein Amt als Elternbeiratsvorsitzender - doch nicht, ohne noch einmal seine motorischen Fähigkeiten beweisen zu müssen.

Ein Rauswurf, der Spaß macht. Mit Schwung verabschiedete sich der scheidende Elternbeiratsvorsitzende Volker Keck. Bild: zer
von Rita KreuzerProfil

Beim Abschlussgottesdienst der Kindertagesstätte "Zum Hl. Martin" spielten die Kinder die Bibelgeschichte "Jona und der Wal" nach. Pfarrer Jaison Thomas segnete die Vorschulkinder. Gemeinsam mit den Eltern starteten sie abschließend eine Dankesrakete.

Die Vorschulkinder liefen am Vorplatz durch ein Spalier aus bunten Bändern, die von den Kindergartenkinder gespannt wurden. Akrobatisch wurde es bei einer Aufführung der Kindergarten-Absolventen. Symbolisch warfen die Erzieherinnen die Vorschulkinder aus dem Kindergarten und legten sie einzeln auf der Turnmatte ab. Dort nahmen sie die Lehrerinnen Isolde Schinner und Claudia Böhm-Blasczyk für die Josef-Faltenbacher-Schule in Empfang. Auch Elternbeiratsvorsitzenden Volker Keck wurde nach sieben Jahren aus dem Kindergarten geworfen. Dabei unterhielten die Erzieherinnen die Zuschauer mit einem "Entwicklungsgespräch" über Keck. Sie besprachen seine Krippen-, Kindergarten- und Vorschulzeit, die seine Kinder absolvierten. Anschließend testeten sie seine motorische und kognitive Entwicklung und seine Fähigkeiten. Gefordert war Schuhe binden - natürlich ohne hinzusehen.

Schwieriger wurde es, als Keck mit einem Glas Sekt auf einer Linie laufen musste. Am Ende erhielt er eine Schultüte als Abschiedsgeschenk.

Dann packten ihn zwei kräftige Männer - und katapultierten ihn raus. Blumen erhielten die Erzieherinnen vom Elternbeirat als kleines Dankeschön und die Vorschulkinder bedankten sich mit einer von ihnen gestalteten Holzbank. Bei schönem Wetter feierten alle im Garten der Kindertagesstätte.

Abschied nach Jahren - Volker Keck erinnert sich an schöne Momente

Warum haben Sie sich vor Jahren dazu entschieden, Elternbeiratsvorsitzender zu werden?

Volker Keck: Das ist einfach zu beantworten: Es war keiner da, der sich für dieses Amt zur Verfügung stellte. Also habe ich es probiert.

Würden Sie es rückblickend betrachtet wieder machen?

Ja klar, es war eine coole Zeit mit viel Abwechslung, aber auch Arbeit. Ich erinnere mich noch gut an den Um- und Neubau der Kindertagesstätte.

Was war Ihr schönstes Erlebnis im Kindergarten Pirk?

Das Maibaumaufstellen 2013 mit anschließendem Maifest im Garten der Kita. Das war ein tolles Fest.

Gibt es Pläne für die Zukunft?

Da habe ich noch nichts Konkretes, irgendwas fällt mir schon ein - irgendwas für und mit Kindern. Ich prüfe, wenn etwas auf mich zukommt. Dem Kindergarten jedoch wünsche ich viele Kinder (lacht).

Welche Worte wollen Sie abschließend an die Kindertagesstätte richten?

Es war eine tolle Zeit. Ich würde es jederzeit wieder machen. Wir waren immer ein ganzes Team im Elternbeirat, ohne wäre das alles nicht möglich gewesen. So war das harmonisch und florierte prima. (zer)

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