Senioren feiern Advent im Pfarrheim
Mit Hoffnung ins neue Jahr

Blick in den Saal, die Kinder sangen und spielten, die Erwachsenen hörten zu.
Vermischtes
Pirk
09.12.2016
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Mit weihnachtlichen Klängen eröffnete der evangelische Posaunenchor die Seniorenweihnacht. Nachdenkliches gab ihnen Pater Jaison Thomas mit auf den Weg, bevor der Moment gekommen war, auf den alle warteten: Der Besuch des Nikolaus.

(zer) Es ist inzwischen weihnachtliche Tradition: Die freien Wohlfahrtsverbände laden Senioren ein, um gemeinsam die besinnliche Zeit zu feiern. Musikalisch unterstützt wurden sie dabei von den "ChorKids" unter Leitung von Kerstin Kiener und der Flötengruppe mit Daniela Ermer. Zusammen unterhielten die Kinder mit dem Lied "Hallo zusammen". Die Senioren ließen sich davon mitreißen und sangen mit.

Der Sinn von Weihnachten

"Wir haben uns hier und heute versammelt, um unsere Herzen auf das Kommen des Herrn vorzubereiten", begrüßte Pater Jaison Thomas die Senioren. Dabei handle es sich nicht um die äußere Vorbereitung, sondern vielmehr die geistige auf den Sinn von Weihnachten. Er forderte die Teilnehmer auf, mit wachen Sinnen durch die Adventszeit - eine Zeit der Erinnerungen - zu gehen. "Gott braucht uns, offen und wach, damit er bei uns Mensch werden kann".

Pfarrer Hans-Peter Paukstadt-Künkler schloss sich den Worten seines Vorredners an: "Wir warten auf die Zukunft und dass sich was verändert, aber die Menschen haben Angst, schauen lieber zurück. Advent ist die Zeit der Hoffnung auf die Zukunft."

Bürgermeister Michael Bauer überbrachte die Grüße der Gemeinde und betonte, wie wichtig Friede und Hoffnung für die Menschen seien. "Gibt es den hundertprozentigen Frieden? Nein. Doch können wir daran etwas ändern?", fragte er. Sicherlich nicht im Ausland, in der Welt. Aber in der kleinen Welt unserer Familie oder vor Ort, betonte er. Voll Sorge blickt er auf Wahlen, Präsidenten und Europa. "Wir müssen mit Hoffnung ins neue Jahr gehen. Ich habe eine Hoffnung persönlicher Natur: Ich hoffte, der neue Dorfplatz gefällt und der Aufwand hat sich gelohnt." Dann kam endlich der Nikolaus. "Lassen wir uns in der Adventszeit entzünden von der Weihnachtsbotschaft Jesu", betonte der Bischof und verteilte Geschenke.
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