Sicherheit und Ortsbild geben Ausschlag
Gemeinderat bremst Autofahrer

Vermischtes
Pirk
15.12.2016
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(zaf) Der Dorfplatz bekommt einen verkehrsberuhigten Bereich. Das beschloss der Gemeinderat. Bisher ist dort eine 30er-Zone. "Beide Lösungen sind gleichwertig", erklärte Bürgermeister Michael Bauer. Im verkehrsberuhigten Bereich dürfen die Autofahrer nur in gekennzeichneten Flächen parken. Durch diese Lösung käme der Dorfplatz besser zum Ausdruck. "Es ist auch sicherer für die Leute", sagt Dorothea Praller von den Freien Wählern. Sie ist der Meinung des Rathauschefs. Martin List von der SPD befürchtet einen Schilderwald. Trotz seines Einwands beschloss der Rat den Antrag.

Die Erdurnengräberanlage soll ein zusätzliches Feld bekommen. Bis jetzt gibt es bereits 13 Gräber in zwei Reihen. Gegenüber soll nun noch einmal eine solche Doppelreihe entstehen. Zweiter Bürgermeister Alexander Radlbeck schlug vor, anstelle der Gemeindearbeiter eine Firma mit dem Bau zu beauftragen.

Bäume werden ersetzt

Sie ist zu steil, und bei starkem Regen wird der Schotter weggeschwemmt: Die Zufahrt zu den Anwesen Nummer 28 und 32 im Ortsteil Hochdorf bekommt deshalb eine Rinne für 4500 Euro. Die zusätzliche Möglichkeit zu asphaltieren, lehnte der Rat ab. Mit dem Bau wurde die Firma Hartinger beauftragt.

Die bisherigen Bäume beim Glockenturm werden entfernt. Sie sind zu alt. Dafür lässt der Gemeinderat fünf neue Winterlinden pflanzen.

Constantia baut Turm

Die Constantia Hueck Folien GmbH will eine Lager- zu einer Produktionshalle umbauen und einen Maschinenturm bauen. Martin List hatte Bedenken bei der Höhe des Turms. In einem ähnlichen Fall in Pfreimd hätte die Feuerwehr eine neue Drehleiter kaufen müssen. Dennoch nahmen die Räte den Antrag an. Ebenso einstimmig verabschiedeten sie den Antrag von Ramona und Thomas Beer zum Neubau eines Einfamilienhauses. Die Bauherren haben Streit mit einem Nachbarn. Die Baupläne mussten bereits mehrfach geändert werden. Die Garage ist niedriger geworden, das Dach hat eine Neigung von zwei Prozent.

Um die Parksituation im Falkenweg zu optimieren, schlug Bürgermeister Bauer vor, fünf Parkplätze auf einem angrenzenden Gemeindegrundstück zu schaffen. Dem stimmte der Gemeinderat einstimmig zu.
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