01.03.2017 - 11:36 Uhr
PleysteinOberpfalz

Neues Lustspiel der Pleysteiner Theaterfreunde Onkel Hias macht Ärger

Es ist ein kleines Jubiläum. Die "Pleysteiner Theaterfreunde" führen im März und April zum zehnten Mal ein Lustspiel auf. Der Name des Stücks: "Wer nicht hören will, muss fühlen!"

Die Pleysteiner Theaterfreunde Christoph Müllhofer, Konrad Schatz, Georg Weiß und Tobias Plödt (vorne, von links) sowie Alexandra Moll, Verena Pschirrer, Julia Beugler, Claudia Stahl und Alexandra Hartwig (hinten, von links) freuen sich darauf, ihr neues Stück zu präsentieren. Bild: tu
von Autor TUProfil

Vor über neun Jahren wurden die "Pleysteiner Theaterfreunde" aus der Taufe gehoben, um nach einem Vierteljahrhundert Dornröschenschlaf das Theaterspielen in der Rosenquarzstadt wieder zu neuem Leben zu erwecken. Die Laienspielschar feierte im Februar 2008 mit dem Schwank "Zwei schrecklich nette Familien" eine tolle Premiere. Seitdem führten die jungen Leute jährlich im Frühjahr eine Komödie bei stets ausverkauftem Haus auf.

Neue Schauspielerin

Die Erfolge haben den Mitgliedern mächtigen Auftrieb gegeben und sie dazu animiert, unter dem Motto "Auf ein Neues" für 2017 das nächste Projekt anzugehen. Es wurde zum Jubiläum als zehnte Aufführung das heitere Volksstück "Wer nicht hören will, muss fühlen!" von Beate Irmisch vom Rieder-Verlag ausgewählt. Im Dezember nahm das Schauspielerensemble im Hotel "Zottbachhaus" die Rolleneinteilung vor, der sich Anfang Januar nahtlos das Einlesen in den neuen Theaterstoff und die ersten Proben anschlossen.

Mitwirken werden in den drei Akten Konrad Schatz als Matthias Möhri, Alexandra Moll als Helma Wachs, Alexandra Hartwig als Josefa Klein, Georg Weiß als Alfons Ängstlich, Verena Pschirrer als Erna Greulich, Tobias Plödt als Harry Greulich, Julia Beugler (neu) als Eva Butsch, Christoph Müllhofer als Eugenius Swirl und Claudia Stahl als Radka Motzky. Zuständig für Kartenvorverkauf und Abendkasse ist Andrea Lang.

Ebenfalls wieder mit dabei sein werden mit Tat und Rat die Bühnenbauer Helmut Moll, Markus Maurer sowie Karsten Haberkorn, Maskenbildnerin Sabine Weiß, die Techniker, Fotografen sowie Filmer und Flyerproduzenten Markus Friedl, Franz Strigl, Christoph Müllhofer und Bastian Hösl sowie Souffleuse Birgit Haberkorn. Die Begrüßung übernehmen Raphael Moll sowie Regina Pschirrer und die Verpflegung mit Speis sowie Trank das Serviceteam der Theaterfreunde.

Fünf Aufführungen

Es sind insgesamt fünf Darbietungen im Bachofnersaal vorgesehen, so am Freitag, 31. März, und Samstag, 1. April, sowie am Freitag, 7. April, und Samstag, 8. April, jeweils um 20 Uhr, und am Sonntag, 2. April, um 16 Uhr mit Kaffee- und Kuchenverkauf. Saaleinlass ist jeweils eine Stunde vor Aufführungsbeginn.

Im Laufe dieses Schwanks kommt es zu vielen köstlichen Szenen, so dass auch dieses Mal im Bachofnersaal kein Auge trocken bleiben wird. Eine Zusammenfassung des Inhalts: Matthias Möhri, im Ort nur Onkel Hias genannt, hat es faustdick hinter den Ohren. Besonders im Umgang mit seiner nächsten Verwandtschaft nimmt er kein Blatt vor den Mund und stößt ihr des öfteren ordentlich eine vor den Kopf.

Seine Nichten Helma und Josefa, die ihren Onkel auch lieber in einem Altenheim sehen würden, haben ihrer Mutter auf dem Totenbett versprochen, sich um den Hias zu kümmern. Gar nicht so leicht, wenn sich so ein altes Vehikel nicht anpassen will und aus lauter Übermut täglich irgendeine Dummheit anstellt. Doch wie heißt es so schön: Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht, und irgendwann ist das Maß voll.

Genervt und stinksauer engagieren die Nichten eine Rundumbetreuung für den Onkel. Dieser ist alles andere als glücklich über den "saublöden" Einfall seiner Nichten. Da stellt sich für Onkel Hias die Frage, wie man diese Person schnellstens wieder los werden kann.

Karten

Der Kartenvorverkauf beginnt am Samstag, 4. März, von 13 bis 14.30 Uhr beim Bachofner (Gasthaus Anton Stahl, Marktplatz 13), ab Montag, 6. März, bei Andrea Lang per Telefon 09654/922000 von 8 bis 12 Uhr. Der Eintritt beträgt für Erwachsene sechs Euro, für Kinder vier Euro. (tu)

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Weitere Informationen:

www.theaterfreunde-pleystein.de

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