Ausstellung über den Ersten Weltkrieg im Stadtmuseum gut besucht
Lehrbuch der Geschichte

Lokales
Pleystein
30.08.2014
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Auf großes Interesse stößt die Sonderausstellung über den Ersten Weltkrieg. Unerwartet viele Besucher fanden sich bereits im Stadtmuseum ein, um sich mit dem Thema und den Schicksalen von damals zu befassen, hat sich doch die Landkarte seit diesem tragischen Ereignis verändert wie nie.

Unter dem Motto "Der große Würfel ist gefallen" hat sich der Museumsarbeitskreis unter der Leitung von Grete Reger und Christa Walbrunn dieser tragischen Ereignisse vor 100 Jahren mit vollem Einsatz gewidmet.

Viele Exponate, zum Beispiel alte Uniformen, Waffenteile, Fotos, die die wechselnden Frontenverläufe widerspiegeln, Dokumentationen, Feldpostbriefe, Telegramme, Orden sowie andere Auszeichnungen, Sterbebilder und anderes, sind zu sehen.

Mit Unterstützung des versierten Vohenstraußer Heimatforschers Karl Ochantel entstand nach den Vorgaben einer Seminararbeit von Florian Piehler (19) eine sehenswerte Sonderausstellung. Der junge Jurastudent hielt im Kultursaal des Stadtmuseums auch einen viel beachteten Vortrag und würzte seine Ausführungen mit bodenständigen Anekdoten sowie überlieferten Berichten über die Kriegswirren auf den Schlachtfeldern.

Vor allem nahm er sich dem Tagebuch des Soldaten Johann Rödl aus Pleystein an. Auf etwa 15 Seiten befasste er sich mit Leben, Familie, Vermögen, Umfeld sowie Kriegsstationen und dem Offizierswerdegang Rödls (1894 bis 1917).

Besichtigt werden kann die Sonderausstellung täglich von 10 bis 11 Uhr (außer montags) bis zum 16. November.
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