Bauausschuss bewilligt sechs Urnenstelen - Sanierungsarbeiten rund um die Kreuzbergkirche
Vorerst 20 Urnenfächer im Stadtfriedhof

Lokales
Pleystein
02.05.2013
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Im Stadtfriedhof werden an der östlichen Mauer in Zweiergruppen jeweils drei Urnenstelen mit insgesamt 20 Urnenfächern aufgestellt. Die Stelen sind so angeordnet, dass die höhere Stele vier Fächer hat und die seitlich angeordneten jeweils drei. Der Bauausschuss einigte sich darauf bei einem Ortstermin am Montagmorgen.

Der kleine freibleibende Raum hinter den Stelen wird geschottert, die Stelen selbst werden auf einer Platte verankert. Diese wiederum ermöglicht das Ablegen von Blumenschmuck oder auch Grablichtern. Die ursprüngliche Überlegung, die beiden Stelengruppen räumlich getrennt an der Friedhofsmauer aufzustellen, wurde wieder verworfen.

Arbeitszeit verkürzen

Bei einer weiteren Ortsbesichtigung befasste sich der Bauausschuss mit der Baumpflege auf dem Kreuzberg. Baumkletterer hatten erkannt, dass die notwendigen Arbeiten zur Beseitigung von Totholz und auch die Baumpflege ohne Hilfsmittel wie einen Autokran mit Arbeitskorb mindestens eine Woche beanspruchen würden. Deshalb haben die Baumexperten angeregt, die Arbeitszeit mit dem Einsatz dieser Geräte zu verkürzen.
Die Arbeiten dürften nach Einschätzung von Bürgermeister Johann Walbrunn in eineinhalb Tagen erledigt sein. Auch im Bereich des städtischen Bauhofes werden Baumpflegearbeiten vorgenommen. Die Kosten für alle Maßnahmen belaufen sich auf rund 5000 Euro.

Walbrunn zeigte an Ort und Stelle auf, dass auch zwei Kastanienbäume auf dem Kreuzberg beseitigt werden müssten, um anderen Bäumen die Möglichkeit zur Ausbreitung zu geben.

Der auf einem Baum angebrachte Scheinwerfer zur Beleuchtung der Kreuzbergkirche kann wegen der Äste seine Strahlkraft nicht mehr voll entfalten. Deshalb soll die untere Reihe der Äste an diesem Baum beseitigt und der Scheinwerfer auf einen separaten Mast gestellt werden.

Auf dem obersten Podest bei der Kreuzbergkirche wird das kleine Pflaster zum Teil wieder eben verlegt und ausgeweitet. Mehrere Stufen der Treppe müssen wegen der Anbringung des neuen Geländers verschoben werden.

Auf der Umfassungsmauer des Wasserhochbehälters wird ein Geländer angebracht. Von diesem Standort aus, wird dann auch das Ergebnis der Baumfällarbeiten sichtbar. Der Blick zum Fahrenberg wird wieder hergestellt, umgekehrt ist von der Stadt aus die Sicht zur Kreuzbergkirche uneingeschränkt möglich.

Zwingend notwendig

Als zwingend notwendig erkannte der Bauausschuss auch die Sanierung des westlichen Treppenauf- und abgangs. Diese Maßnahmen seien allein wegen der Verhütung von Unfällen notwendig, erklärte Bürgermeister Johann Walbrunn.

Im Bereich der Zottbachtal-Grundschule werden zur Verlegung der Warmwasserheizung Mauern durchbohrt. Bis zum Beginn der Heizperiode im Winter soll die neue Heizung fertig sein.

Dann erhalten die zehn Räume der Grundschule ihre Wärme aus der neuen Hackschnitzelheizung. Bei der Einrichtung der Heizung sollen nach den Vorstellungen des Bauausschusses die örtlichen Heizungsfirmen beteiligt werden.
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