Kindergarten St. Elisabeth feiert buntes Frühlingsfest unter dem Motto "Jeder braucht einen ...
Max kommt als Bürgermeister

Auch als Schornsteinfeger traten die Kleinen des Kindergartens beim Frühlingsfest auf. Bild: tu
Lokales
Pleystein
06.05.2013
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Unter dem Motto "Jeder braucht einen Beruf" stand am Samstag das Frühlingsfest des Kindergartens St. Elisabeth. In Versform luden die Mädchen und Buben in phantasievollen Kostümen Eltern und weitere Gäste zur kunterbunten handwerklichen Schau ein.

Die Festivitäten wurden auch durch immer wieder einsetzende leichte Regenschauer kaum beeinträchtigt. Nach dem musikalischen Einzug der kleinen Akteure in die riesige Arena hieß Leiterin Schwester Cäcilia Voit die 250 Besucher willkommen. "Ich will euch begrüßen als Bürgermeister von Pleystein, alle sollen uns willkommen sein. Ich hoffe, ihr fühlt euch wohl in unserer Stadt, wo jeder seine Arbeit hat", erklärte zum Auftakt frisch und frei von der Leber weg das kleine Stadtoberhaupt Max.

Dann ließ das 60-köpfige Kleinvolk ein Unterhaltungsprogramm vom Stapel, das sich sehen lassen konnte. Schöne Lieder, die von Schwester Simonetta und ihre Kollegin Raphaela Stich mit der Gitarre sowie von der "Kindergarten-Kapelle" mit Orff-Instrumenten begleitet wurden, wechselten sich ab mit Darbietungen, Singspielen und Tanzeinlagen. Nach den Liedern "Ja in Pleystein, da ist's lustig" und "Wer will fleißige Handwerker sehn" kündigte Meister Philipp folgendes an: "Wenn ich meinen Leuten wink', dann kommen sie ganz flink".

Maurer und Schreiner

Seinen Worten folgten in beeindruckender Weise auch die Taten. Da bauten die Maurer ein Haus, setzten die Glaser die Fensterscheiben, strichen die Maler die Wände, hobelten die Schreiner den Tisch, reparierten die Schuster die Schuhe, nähten die Schneider Kleider und rührten die Bäcker den Teig für den Kuchen an. Schlag auf Schlag ging es in der Revue weiter mit dem "Mühlradtanz" der Müller, dem Lied der Konditoren "Rosenkuchen, back ich heut" und den Schornsteinfegern, die aus vollen Kehlen "Wir sind die Schornsteinfegerleut, und wer uns sieht, der hat sei Freud. Wir bringen Glück ins Haus, und jeden Schornstein fegn ma aus" schmetterten.

Es folgte ein Großeinsatz der Kindergarten-Feuerwehr nach der Ankündigung des Hauptmanns: "Wir stellen uns vor, wir haben die Ehr, wir sind von der freiwilligen Feuerwehr. Besitzen gar alles, was nützlich und gut, und wir haben noch obendrein feurigen Mut." Ein weiterer Hingucker war der akribisch einstudierte Tanz einer mit Kränzen sowie Hütchen auf den Köpfen geschmückten Floristengruppe, ehe die Gärtner mit ihrem Auftritt den krönenden Schlusspunkt setzten.

Lange Probenarbeit

Nach dem Finale und dem Riesenbeifall des Publikums dankte die Vorsitzende des Elternbeirats Stefanie Hartung den Erzieherinnen und ihren Helferinnen mit Geschenken sowie den Mitwirkenden, die ebenfalls Präsente erhielten. "Es waren wieder großartige Aufführungen, die hervorragend in wochenlanger Arbeit eingeprobt und die uns heute geboten worden sind."

Dann lud Hartung alle Besucher zur gemütlichen Sitzweil ein, was sich Erwachsene und Kinder nicht zweimal sagen ließen. Bei Kaffee, Kuchen, Getränken und Würstchen saß man bis in den Abend hinein fröhlich beisammen.
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