Pleysteiner SPD selbstkritisch - Führungsspitze bestätigt - Keine Eile mit Kandidatennominierung
Internetauftritt peinlich

Lokales
Pleystein
22.04.2013
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Die SPD Pleystein geht mit der bewährten Führungsspitze in die beiden kommenden Wahljahre. In der Jahreshauptversammlung am Samstagabend im Hotel "Regina" wurde Werner Rieß einstimmig als Ortsvereinsvorsitzender bestätigt.

Helmut Rewitzer als Stellvertreter, Hans Zehent als Kassier und Tobias Müllner als Schriftführer wurden ebenfalls einstimmig wiedergewählt. Mit der Nominierung der Kandidaten für die Kommunalwahlen 2014 wollen sich die Pleysteiner Genossen noch etwas Zeit lassen. Dafür sind die Monate September oder Oktober eingeplant.

Zwei Mitglieder mehr

51 Mitglieder gehören laut Vorsitzendem Werner Rieß dem Pleysteiner Ortsverein an. Das sind zwei mehr als im Vorjahr. Im Jahresrückblick nannte der Vorsitzende die Beteiligung am Multi-Kulti-Abend einen sehr großen Erfolg, ebenso die Mitwirkung am Kinderferienprogramm der Stadt. Ansonsten gab es für den Ortsverein im vergangenen Jahr nichts Außergewöhnliches.

Einen detaillierten Kassenbericht gab Hans Zehent ab. Zusammen mit dem Rechenschaftsbericht wurde das Zahlenwerk vom SPD-Unterbezirk geprüft und für einwandfrei befunden.

In der allgemeinen Aussprache wurde vor allem die Internetpräsentation angesprochen. Zehent schlug vor, die Internetseite aufzulösen oder schnellstmöglich auf Vordermann zu bringen, schließlich würden dafür die entsprechenden Mittel aufgewendet. Helmut Rewitzer nannte die Internetdarstellung schlichtweg "peinlich". Einigkeit bestand darin, im Wahlkampf für die Bundes- und Landtagswahl die Kandidaten zum Ortsverein einzuladen. Beim Zeitpunkt der Vorstellung zeigten sich die Genossen flexibel. Dies könne durchaus auch bei einem politischen Frühschoppen sein.
Vorsitzender Rieß bat die Versammlung, sich über das Kinderferienprogramm Gedanken zu machen. Rewitzers Vorschlag, eine Veranstaltung durchzuführen, die für die Teilnehmer "nichts kostet", fand breite Zustimmung. Zehent gab zu bedenken, dass es den Eltern nicht zuzumuten sei, mehrmals bei der Teilnahme ihrer Kinder am Ferienprogramm eigene finanzielle Leistungen zu erbringen.

Mit Blick auf die Kommunalwahl legten sich die Genossen noch nicht auf einen Termin für die Nominierungsversammlung fest. Ebenfalls ist der Umfang der Wahllisten noch offen.

Im August nach Gamlitz

Rewitzer informierte über eine Fahrt des Kulturkreises vom 23. bis 25. August in die Patenstadt Gamlitz. Eine rege Teilnahme der SPD wäre wünschenswert, um damit auch zu zeigen, dass die Partnerschaft nicht nur eine Angelegenheit der anderen politischen Richtung am Ort sei.
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