25.08.2014 - 00:00 Uhr
PleysteinOberpfalz

Schwester Maria Fuchs ist ab 1. September die neue Leiterin des Kindergartens St. Elisabeth "Empfangen und geben"

"Der Kindergarten ist eine gute Ergänzung zur Familie, aber kein Ersatz." Schwester Maria Fuchs will den Mädchen und Buben Wegbegleiterin sein.

Schwester Maria Fuchs übernimmt ab 1. September offiziell die Leitung des Kindergartens St. Elisabeth. Bild: bey
von Walter BeyerleinProfil

Die Ordensfrau ist ab 1. September neue Leiterin des Pleysteiner Kindergartens St. Elisabeth: In ihrer jahrzehntelangen Berufserfahrung, davon alleine 20 Jahre im Katholischen Kindergarten Neustadt/WN, hat sie klare Erkenntnisse über die Aufgaben dieser Familien unterstützenden Einrichtung gewonnen: Den Kindern die "Begleitung auf einem Stück Lebensweg" sein und ganzheitlich sinnorientiert arbeiten. In jedem Fall aber sieht Schwester Maria das Kind im Mittelpunkt.

In Roding geboren

Schwester Maria Fuchs wurde in Roding im Bayerischen Wald geboren und hat nach dem üblichen Schulbesuch eine Ausbildung zur Erzieherin in der Fachakademie für Sozialpädagogik München-Au abgeschlossen. Anschließend arbeitete Maria Fuchs in mehreren Kindergärten und legte nach dem Noviziat im Jahr 1979 das Gelübde ab. Nach einer Tätigkeit in Neumarkt-St. Veit kam Schwester Maria Fuchs im Jahr 1985 zum Kindergarten Neustadt/WN und war dort bis zu dessen Schließung im Jahr 2005 tätig. Danach führte der Berufsweg nach Adelshofen bei Fürstenfeldbruck. Ab 1. September führt die Schwester den örtlichen Kindergarten St. Elisabeth. Ganz inoffiziell ist Schwester Maria Fuchs bereits seit einigen Wochen in Pleystein tätig. In dieser Zeit hat sie nach ihren Worten die Bevölkerung als nett, die Kinder als aufgeschlossen und lebensfroh kennengelernt.

Blick in die Natur

"Empfangen und geben, das ist unser Leben", dieses Zitat von Franz Kett, Sozialpädagoge aus Gröbenzell, will Schwester Maria Fuchs bei ihrer Arbeit mit den Kindern auf unterschiedliche Weise umsetzen. Dazu will sich die neue Kindergartenleiterin beispielsweise auch der Natur vor der Haustüre bedienen. "Der Baum als Symbol für Leben", kann diese Gedanken nahebringen.

Doch immer müsse daran gedacht werden, dass ein Geschenk, auch das aus der Natur, neben dem Charakter der Gabe auch eine Aufgabe innehabe. Daraus könne das Kind eine Lebensbejahung ableiten, sagte Schwester Maria Fuchs. Insgesamt lasse sich im Empfangen und Geben der ganze profane und kirchliche Jahreskreis beschreiben. Die stellvertretende Leitung des Kindergartens St. Elisabeth obliegt übrigens ab 1. September der Erzieherin Raffaela Stich.

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