01.09.2015 - 00:00 Uhr
PleysteinOberpfalz

Steinreich und lehrreich

Geologie und Natur erleben: Unter dieser Prämisse beschloss der Pleysteiner Stadtrat in zwei Sitzungen 2005, diese Möglichkeit mit der Beschilderung des mineralogischen Lehrpfades im Ortsteil Gesteinach zu schaffen.

Riesige Findlinge zeigen dem interessierten Wanderer oder Touristen die Millionen Jahre alte Geschichte der Oberpfalz auf. Geschäftsleiter Günter Gschwindler, Irene Bock, Tourismusbüro und zweite Bürgermeisterin Andrea Lang sind zufrieden über den Abschluss der Verschönerungsmaßnahmen am "PleySteinPfad" mit denen die vielen Exponate wieder in ihrer Schönheit zu erkennen sind. Bild: bey
von Walter BeyerleinProfil

Erheblichen Anteil an der Gestaltung des mineralogischen Lehrpfades hatten der Museumsarbeitkreis und vor allem als Hauptinitiator Andreas Reichenberger. Zehn Jahre nach den Beschlüssen des Stadtrates und dem weiteren Ausbau des "PleySteinpfades" 2007 verhalfen jetzt die Bauhofmitarbeiter dem Rundlauf im Gesteinach mit einem "Großreinemachen" wieder zu einem attraktiven Aussehen.

Bei einer Besichtigung überzeugten sich zweite Bürgermeisterin Andrea Lang, Geschäftsleiter Günter Gschwindler und Irene Bock vom Tourismusbüro vom wieder zu einem Spaziergang recht einladenden Zustand der Wege. Lang betonte, dass die unvergessene Idee Reichenbergers mit den Unterhaltungsarbeiten wieder in besonderem Maße zur Geltung komme. Laut Bock wird der Weg von auswärtigen Gästen gerne genutzt. Es wäre jetzt wünschenswert, wenn wie in vergangenen Jahren auch wieder Schulklassen den Rundweg im Unterricht besuchen würden, in den Rate- und Spielaufgaben direkt vor Ort aufgegeben, eingebunden werden könnten. Die Errichtung des Wegs war 2005 mit Mitteln aus dem Naturpark Nördlicher Oberpfälzer Wald gefördert worden. Wegen des Zeitablaufs könnte überlegt werden, ob weitere Gestaltungsmaßnahmen sinnvoll wären, weil jetzt eventuell wieder Zuschüsse gewährt werden, meinte Geschäftsleiter Gschwindler.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.