05.05.2017 - 16:12 Uhr
PleysteinOberpfalz

Jahreshauptversammlung der CSU Pleystein Rainer Rewitzer bleibt Vorsitzender

Die Pleysteiner CSU setzt auch in den kommenden beiden Jahren wieder auf Rainer Rewitzer als Vorsitzenden. In der Jahreshauptversammlung gibt es aber auch eine Premiere.

Die Mitglieder bestätigten Vorsitzenden Rainer Rewitzer, die Stellvertreter Andrea Lang, Stefan Voit, Jakob Bauer, Schatzmeisterin Manuela Brey und Schriftführerin Renate Zehent (vorne, von links). Beisitzer sind Peter Schreier, Michael Wittmann, Sandro Gösl, Josef Windirsch (bisher Ortsverband Miesbrunn), Hans Weig, Regina Gallitzendörfer, Robert Franz und Hans-Peter Lang (hinten, von links). Bild: bey
von Walter BeyerleinProfil

25 Teilnehmer bestätigten Rewitzer am Donnerstagabend im Gasthof Weig im Amt. Bei der Abstimmung waren erstmals 7 der insgesamt 9 Angehörigen der CSU Miesbrunn dabei, die seit 1. Januar im Pleysteiner Ortsverband integriert ist. Damit können die Mitglieder eines der ältesten Ortsverbände im Kreis ihre Mitgliedschaft behalten, bei einer Auflösung hätte beim Pleysteiner CSU-Ortsverband eine neue Mitgliedschaft beantragt werden müssen, erläuterte Josef Windirsch.

Bei den Neuwahlen bestimmten die Anwesenden Andrea Lang, Stefan Voit und Jakob Bauer zu Rewitzers Stellvertretern. Die Chronik führt weiterhin Renate Zehent. Die Finanzen verwaltet Schatzmeisterin Manuela Brey. Als Beisitzer wurden Michael Wittmann, Peter Schreier, Josef Windirsch, Sandro Gösl (alle neu, vom bisherigen Ortsverband Miesbrunn), Robert Franz, Hans-Peter Lang, Hans Weig und Regina Gallitzendörfer gewählt. Die Kasse prüfen Hans Müllhofer und Josef Zehent.

Rewitzer listete im Rückblick viele Aktivitäten auf. Die CSU sei Ansprechpartner im öffentlichen Leben, im gesellschaftlichen und kirchlichen Bereich liege die Zuständigkeit bei der gesamten "CSU-Familie, betonte er. In seiner Vorausschau für die nächsten Jahre lobte der Vorsitzende und Rathauschef ausdrücklich die "spitzenmäßige" Zusammenarbeit mit seiner Vertreterin, zweiter Bürgermeisterin Lang.

Das Klima im Stadtrat bezeichnete Rewitzer als sehr gut, die notwendigen Informationen für Entscheidungen würden an alle Fraktionen weitergegeben. Was die einzelnen Parteien letztlich daraus machen, sei deren Angelegenheit, meinte der Sprecher.

Leerstände nutzen

Als wichtigste zu bewältigenden Aufgaben führte Rewitzer die energetische Sanierung der Grundschule, wobei hier die Stadt mit einer 90-prozentigen Förderung unterstützt werde, und den Einstieg in das "Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept" an. Hier sei die Kommune gefordert, Lösungsmöglichkeiten für die Nutzung leerstehender Häuser zu finden und auch zu versuchen, die Bebauung von erschlossenen Grundstücken im Ort zu erreichen, um die Ausweisung von Neubaugebieten zu vermeiden.

Rewitzer bezeichnete den Einzelhandel, die Industrie und das Gewerbe als wichtige Lebensadern für die Stadt. Deshalb werden die Bemühungen fortgesetzt, das Gewerbegebiet "Premhof" zu erweitern. Hier seien aber noch naturschutzrechtliche Hindernisse aus dem Weg zu räumen, außerdem mache aber auch die dortige Topographie zu schaffen, sagte der Vorsitzende.

Beim Freibad, das in die Jahre gekommen sei, müsse trotz laufender Unterhaltungsarbeiten und einer großartigen Unterstützung durch den Freibadförderverein, eine Generalsanierung angepackt werden, betonte der Bürgermeister. Zu klein sei der kommunale Bauhof, die dortige Infrastruktur mit fehlenden Sozialräumen sei nicht mehr zeitgemäß. Deshalb müsse auch hier der Stadtrat über ein weiteres Vorgehen eine Entscheidung treffen.

Drama um BRK-Haus

Das Drama um das BRK-Haus "Am Sonnenhang" nannte Rewitzer eine "never ending story". Jetzt sei abzuwarten, was der Vertreter der Regierung der Oberpfalz in der Stadtratssitzung am Dienstag, 9. Mai, über die Nutzung des Projekts, und vor allem den Beginn, zu sagen habe. JU-Vorsitzender Christoph Müllhofer informierte, dass die Nachwuchsorganisation 32 Mitglieder zählt, von denen 16 aktive Arbeit leisten.

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