Junge Union will sich einbringen
Pläne für Pleystein

Politik
Pleystein
12.03.2018
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Der Ortsverband der Jungen Union Pleystein hat im vergangenen Jahr keinen Zuwachs erhalten. Bürgermeister Rainer Rewitzer beurteilt dies nicht als negativ, sondern jahrgangsabhängig. Dennoch sei ein "Potenzial für die Zukunft" notwendig.

Dem Ortsverband gehören 31 Mitglieder an. JU-Ortsvorsitzender Christoph Müllhofer nannte diese Situation am Ende seines Berichtes in der Jahreshauptversammlung am Sonntagvormittag im Gasthof Weig.

Er brachte die wichtigsten Termine des Vorjahrs in Erinnerung. Dazu nannte er unter anderem die Teilnahme am Stammtisch "KriTisch" mit MdB Albert Rupprecht, die Klausurtagung und der Kreisversammlung der Jungen Union, den Kirwaabend, den Spielenachmittag beim Kinderferienprogramm mit CSU und Frauen-Union sowie die Stadtmeisterschaft im Kegeln. Die 31 Mitglieder haben laut Müllhofer ein Durchschnittsalter von 27,3 Jahren. Thomas Gallitzendörfer gab den Kassenbericht ab.

Zuspruch vom Chef

Bürgermeister Rewitzer würdigte den Jahresbericht als positiv, weil die Junge Union damit "Gesicht zeige". Es sei wichtig auch in jungen Jahren eine politische Meinung zu vertreten. Bei der Kommunalwahl 2020 müssen der CSU-Ortsverband und die Junge Union offensiv nach vorne gehen, machte der Rathauschef unmissverständlich klar. Dazu werde auch die Junge Union Kandidaten stellen, die der CSU insgesamt Stimmen bringen, gab sich der CSU-Ortsvorsitzende überzeugt. Die kommunale Situation im Allgemeinen nannte Rewitzer nicht schlecht. Die Stadt sei finanziell auf gutem Weg, was der Anstieg der Steuerkraft beweise.

In absehbarer Zeit werde auch die Bevölkerung, besonders die Jugend, aufgefordert sein, sich an den Workshops zum Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept "Pleystein 2030 bis 2035" zu beteiligen. Gerade die Jugend müsse darlegen, welches Aussehen die Stadt künftig haben solle. Ganz klar wies der Bürgermeister Aussagen von Mandatsträgern einer anderen Fraktion zurück, die eine "depressive Grundstimmung" in Pleystein erkennen wollen. Die Junge Union sei gefordert mit "offenem Visier" für den Heimatort einzutreten.

Andrea Lang, Vorsitzende der Frauen-Union und zweite Bürgermeisterin, wies darauf hin, dass die Kommune ihre Pflichtaufgaben bei der Wasserversorgung erfüllt habe. Die Jugend müsse sich bei der Städtebausanierung im Zuge des ISEK einbringen, besonders wenn auch ihre Zukunft in der Stadt Pleystein liege.

Soziales Umfeld

Die Grundversorgung sei in der Großgemeinde gewährleistet.Ebenso stimme das soziale Umfeld mit der Vielzahl von Vereinen. Mit Blick auf die Diskussionen über die Straßenausbaubeitragssatzung nannte Lang die Vorgehensweise der Freien Wähler propagandistisch, die wegen fehlender Lösungsvorschläge nicht der Diskussion wert sei.

JU-Kreisvorsitzender Benedikt Grimm bat die Verantwortlichen des Ortsverbands, das Augenmerk auf den Nachwuchs zu legen. Die politische Lage sei nicht schlecht, Neumitglieder gewinnen zu können.
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