12.07.2017 - 15:52 Uhr
PleysteinOberpfalz

Stadtrat Pleystein einstimmig für Antrag Mehr Pflegeplätze genehmigt

Der Stadtrat hat keine Einwände gegen die Erhöhung der Pflegeplätze in der Tagespflegestätte in der ehemaligen Molkerei. Josef Giehl als Eigentümer wird somit anstelle von 8 Plätzen künftig 16 anbieten können.

In den Räumen der ehemaligen Molkerei wird sich wieder eine Tagespflegestätte niederlassen. Bild: bey
von Walter BeyerleinProfil

Stadtrat Johann Sax, gleichzeitig als Architekt auch für das Verfahren zur Nutzungsänderung des Gebäudes zuständig, berichtete, dass bauliche Änderungen nicht vorgenommen werden. Im Jahr 2008 sei die Genehmigung für 8 Pflegeplätze erteilt worden. Eine Zahl ,die in der nachfolgenden Zeit erheblich überschritten wurde, sagte Sax. Hinsichtlich des Stellplatznachweises ergeben sich laut dem Planer auch keine Änderungen. Bürgermeister Rainer Rewitzer wertete es als positiv, dass mit der künftigen Nutzung ein weiterer Leerstand vermieden werde.

In seiner Stellungnahme zur Voruntersuchung der Stadt Vohenstrauß über die geplante Erweiterung des Gewerbe- und Industriegebietes "Vohenstrauß-Ost" wird die Stadt die Aufnahme der Anpassung der Straße "Am Gstaudach" in die Planung fordern. Stadtrat Stefan Voit hatte sich für eine Erhöhung der zulässigen Tonnage der Straße auf 40 Tonnen ausgesprochen, bei gleichzeitig auch ständigem Winterdienst. Generell hat Pleystein gegen die Erweiterung des Gewerbe- und Industriegebietes keine Einwendungen. Einstimmig erteilte der Stadtrat das baurechtliche Einvernehmen zu den Bauanträgen von Thomas Gallitzendörfer für den Anbau an ein bestehendes Gebäude, Zottbachstraße 20, für den Bauantrag von Manuela Völkl für die Errichtung eines überdachten Wohnwagenabstellplatzes, Lerchenweg 6, und zum Bauantrag von Dominik Gissibl für die Erstellung einer Garage in Holzständerbauweise mit Schuppen, Miesbrunner Straße 26. Peter Trstan monierte erneut den schleppenden Baufortschritt beim Fußweg entlang der Vohenstraußer Straße.

Verwildertes Grab von Kurt Benning

Stadtrat Helmut Rewitzer beklagte den verwilderten Zustand des Grabes des Künstlers Kurt Benning. Dort liegt seit der Beisetzung im März noch immer der mittlerweile total dürre Grabschmuck. Bürgermeister Rainer Rewitzer erklärte, bereits mit einem engsten Familienangehörigen Verbindung aufgenommen zu haben, bislang aber erfolglos. Es werde deshalb erwogen, den Grabschmuck im Wege der sogenannten Ersatzvornahme zu entfernen. (bey)

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