Firma J. Bauer Präzisionswerkzeuge plant für die Zukunft
Millionenschwere Investitionen

Geschäftsführer Joachim Bauer (Zweiter von links) informierte Bundestagsabgeordneten Albert Rupprecht (links) und Bürgermeister Rainer Rewitzer sowie dessen Stellvertreterin Andrea Lang über sein Unternehmen. Bild: bey
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Pleystein
09.12.2016
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Zengerhof. Die Firma J. Bauer stellt Präzisionswerkzeuge her, mit denen beispielsweise Turbinen für Flugzeuge gefertigt werden. Am Mittwochnachmittag informierten sich Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht, Bürgermeister Rainer Rewitzer und Stellvertreterin Andrea Lang über die Zukunftspläne des familiengeführten mittelständischen Unternehmens. Firmenchef Joachim Bauer kündigte für kommendes Jahr millionenschwere Investitionen an, mit denen vor allem die Betriebsabläufe verbessert werden sollen.

70 Prozent des Umsatzes machen die Turbomaschinen aus, berichtete Bauer. Gründer Josef Bauer hatte nach einer Umschulungsmaßnahme frühzeitig erkannt, dass landwirtschaftliche Betriebe mit einem Umfang wie der eigene, keine Zukunft mehr haben. Mit einer Tätigkeit im Waidhauser Kabelwerk, einer Ausbildung zum Werkzeugmacher und Formenbauer begann der Aufstieg. Mittlerweile kennen Maschinen- und Turbinenhersteller in der Schweiz, den USA, England, China, Japan oder in Indien die Firma.

Dies sei ein Zeichen von Qualität und Vertrauen, meinte Rupprecht, der Bauers Wunsch nach einem erleichterten Zugang bei der Forschung für kleine Unternehmen unterstützt. Der Geschäftsführer sieht für seinen Betrieb die Notwendigkeit, junge Menschen die Angst vor Elektronik zu nehmen und auch diesen Kreis zu mobilisieren.
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