10.10.2017 - 20:00 Uhr
PleysteinOberpfalz

Katholische Jugend Pleystein blickt auf die nächsten Monate Jugend sucht neuen Anführer

"Gemeinsam gestalten, etwas in der Gemeinschaft bewirken und dafür viel Zeit opfern." So beschreibt Stadtpfarrer Pater Hans Ring die Aktivitäten der Katholischen Jugend Pleystein in der Jahreshauptversammlung im Hotel "Regina".

von Walter BeyerleinProfil

Zweite Bürgermeisterin Andrea Lang freute sich, eine "starke Jugend" im Ort zu haben, die Traditionen aufrechterhält und das Leben der Mitbürger bereichert. Wie zutreffend diese Aussagen waren, bewies der umfassende Jahresbericht von Vorsitzendem Andreas Reber mit der Auflistung der Termine weltlicher und kirchlicher Veranstaltungen. Nach umfangreichen Arbeiten unter Mitwirkung vieler Helfer wurde der nach Meinung des Vorsitzenden "schönste Prinzenwagen" der letzten Jahre fertiggestellt.

Der Faschingszug mit Tausenden von Besuchern war laut Reber der absolute Höhepunkt des Faschings. Seinen vielen Helfern dankte die Katholische Jugend mit einer Einladung zum Essen. Die kommende närrische Zeit wird im Terminkalender der Katholischen Jugend bereits sichtbar, denn die Suche nach dem neuen Prinzenpaar hat begonnen, berichtete Vorsitzender Andreas Reber.

Nachdem der Faschingszug bereits am Sonntag, 11. Februar, durch Pleysteins Straßen zieht, heißt es für die Helferinnen möglichst schnell und viele Rosen für den Prinzenwagen zu fertigen. Einen kleinen Wehmutstropfen hatte der Vorsitzende für die Mitglieder auch mitgebracht: Für ihn beginne das letzte Jahr in diesem Amt. Deshalb bat er, Ausschau nach einem Nachfolger zu halten.

Martin Sax gab den Kassenbericht ab, der ein deutliches Minus aufwies, das aber zahlreichen Anschaffungen zugunsten der Prinzengarde und der technischen Ausstattung der Katholischen Jugend geschuldet ist.

Stadtpfarrer Pater Hans Ring hob hervor, dass alle genannten Aktivitäten nur in der Gemeinschaft erledigt werden können. Der Geistliche sieht darin die Bereitschaft eines "Schwunges junger Leute", Zeit einzusetzen und die Talente einzubringen. Dazu gehört nach den Worten des Stadtpfarrers, auch die religiöse Gemeinschaft nach Außen zum Ausdruck zu bringen.

Lang bezeichnete die Anwesenheit eines Vertreters der Stadt in der Jahreshauptversammlung als Zeichen des Dankes und der Wertschätzung. Bei der Katholischen Jugend kommt nach Einschätzung der zweiten Bürgermeisterin Weltliches nicht zu kurz bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung alter Traditionen. Der Faschingszug der Katholischen Jugend habe im gesamten Landkreis einen hohen Bekanntheitsgrad.

Nachdem heuer Heiligabend auf einen Sonntag fällt, wird die Waldweihnacht auf den 22. Dezember vorverlegt. Darauf einigte sich Reber mit Stadtpfarrer Pater Hans Ring.

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