26.04.2018 - 20:00 Uhr
PleysteinOberpfalz

Kirchliche Herausforderungen gemeinsam meistern Bischof im Gespräch

Bischof Rudolf Voderholzer spricht bei seinem Besuch mit Priestern, Kaplanen, Diakonen und Religionslehrern über kirchliche Herausforderungen. Dabei geht es auch um die Kirchenmusik und eine mögliche Zusammenlegung von Pfarreien.

Vor Beginn der Konferenz begrüßt Dekan Alexander Hösl (Dritter von rechts) Bischof Rudolf Voderholzer (Vierter von rechts) und Regionaldekan Manfred Strigl (links). Pleysteins Bürgermeister Rainer Rewitzer (rechts) freut sich über den mittlerweile zweiten Besuch des Bischofs. Bild: bey
von Walter BeyerleinProfil

Zwischen dem Abendessen im Hotel "Regina" und dem Pontifikalgottesdienst in der Stadtpfarrkirche St. Sigismund berichtete Regionaldekan Manfred Strigl über die Gespräche in der Unterkirche. Laut Strigl ist die Zusammenkunft Teil der "Großen Visitation" und dient der Erörterung pastoraler Probleme. Der zeitliche Rahmen gebe vor, dass diese Große Visitation mit dem Regionaldekan im zehnjährigen Turnus stattfinde. Seien dann, wie im Falle des Dekanats Leuchtenberg, alle Pfarreien vom Regionaldekan besucht worden, komme zum Abschluss der Bischof dazu.

Zusammenlegung möglich

Wichtig sei für Voderholzer, vor Ort zu erfahren, wie das Dekanat seelsorgerisch tätig ist. Beim Gespräch in der Unterkirche waren deshalb die Priester der Pfarreien des Dekanats, Kaplane, Religionslehrer und Diakone dabei. Die Teilnehmer hoben hervor, dass "im Glauben stehende Menschen" viel Zeit opferten und ihnen ein großer Dank gebühre. Diese Mitbürger, hauptamtlich oder ehrenamtlich, leisteten einen Beitrag zum Gelingen des kirchlichen Lebens in ihrem jeweiligen Wohnort. Den Umfang der ehrenamtlichen Tätigkeit nannte der Regionaldekan "echt phänomenal".

Voderholzer sprach mit den Anwesenden auch über die Zusammenlegung von Pfarreien, die Pläne hierfür gehen bis ins Jahr 2000 zurück. Dabei seien in der Gesprächsrunde Bedenken geäußert geworden.

Nach den Worten des Regionaldekan würden die Planungen eine Zusammenlegung der Pfarreien Waidhaus und Pleystein, Vohenstrauß und Roggenstein sowie Moosbach mit Eslarn vorsehen. Voderholzer betonte aber, den Menschen ermöglichen zu wollen, so nah wie möglich an ihrem Wohnort Eucharistie feiern zu können. Ob beim Ausscheiden eines Geistlichen in einem der genannten Orte eine Zusammenlegung in Betracht komme, sei aber spekulativ.

Kirchenmusik fördern

Priester, Kaplane, Religionslehrer und Diakone sprachen mit Bischof Voderholzer auch über mögliche Veränderungen bei der Kirchenmusik. So solle die Ausbildung der Chorleiter verbessert werden. Hierfür werde die Kirche laut Strigl Mittel bereitstellen. Sogenannte "Regionalkantoren" könnten in der Diözese verteilt werden. Eine der beiden Stellen solle in der Region angesiedelt werden.

Als wichtig wurde auch erkannt, dass die Pfarreien untereinander besser zusammenarbeiten, um vorhandene Ressourcen zu nutzen. Insgesamt hob Voderholzer die Religiosität und Christlichkeit im Dekanat Leuchtenberg hervor.Vor dem Gespräch mit Gläubigen aus den Pfarreien des Dekanats Leuchtenberg trug sich Bischof Rudolf Voderholzer ins Goldene Buch der Stadt ein. Im Hotel "Regina" machte der Bischof die Runde und setzte sich an jeden Tisch . Bürgermeister Rainer Rewitzer erinnerte an den Besuch des Bischofs im Jahr 2014, damals sei er sehr aufgeregt gewesen sei. Den Tag mit dem Bischof habe er nie vergessen. Es sei aber auch heute wieder eine Ehre für die Stadt eine Ehre, wenn ein hoher Würdenträger zu Gast sei.

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