Reisebericht über Israel und seine biblischen Stätten
Auf den Spuren der Bibel

Das Land Israel stellt Otto Walbrunn im Stadtmuseum vor. Bild: tu
Vermischtes
Pleystein
17.10.2017
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Seit Jahren gehört Otto Walbrunn aus Schwandorf zu den Stammreferenten des Museumsarbeitskreises. In seinem neuesten Vortrag nimmt er die Zuhörer auf eine Reise durch Israel mit.

Der gebürtige Pleysteiner präsentierte im Kultursaal des Stadtmuseums eineinhalb Stunden lang eine hervorragend zusammengestellte Bilderschau. Nach einigen Erläuterungen zur Geografie des Heiligen Landes erklärte er, dass der Vordere Orient eine der unsichersten Regionen der Welt sei.

Mitten darin befinde sich Israel, ständig umkämpft und umstritten. "Einen eigenen Problemfall stellt dabei die Kernstadt Jerusalem dar. Darin stehen der Felsendom mit der Al Aqsa-Moschee, die Klagemauer und die Grabeskirche." Sie seien Urheiligtümer dreier monotheistischer Weltreligionen. Ihnen werde allgemeine Achtung bekundet, obwohl Israel selbst den Hort des Judentums darstelle.

"Der Staat verkörpert eine außerordentlich starke Verteidigungskraft und durchaus eigenes Machtbewußtsein", fuhr Walbrunn fort. Die Lebensverhältnisse würden zwischen westlichem Standard und orientalischen Gepflogenheiten schwanken.

Israel sei altes Kulturland und Heimat einer jungen Nation. Die Landkarte des Staates sei übersät mit Namen, die in der Bibel verankert sind. Besonders in der Osterzeit würden unzählige christliche Wallfahrer aus aller Welt die biblischen Stätten aufsuchen. Die Pflege der biblischen Orte sei breit geduldet und behütet. Walbrunn stellte den Besuchern mit tollen Aufnahmen auch bildlich die geschichtsträchtigen Stationen vor, die er bei seiner Reise besucht hatte. Das waren in Jerusalem unter anderem der Felsendom, die Grabeskirche sowie der Ölberg. Nicht fehlen durften die Geburtskirche in Bethlehem, der Jordan, der See Genezareth sowie Nazareth und der Berg Tabor im Hochland von Galiläa.

"Der Lebensstandard des Landes stützt sich auf eine technologisch hoch entwickelte moderne Wirtschaft. Sein Regierungssystem wahrt die parlamentarische Demokratie", schloss der Referent. "Otto Walbrunn hat es glänzend verstanden, uns Israel und seine biblischen Sehenswürdigkeiten näherzubringen", dankte Annemarie Woppmann.
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