CSU zu Besuch bei Stahlfertiger Stefan Voit
Weltweit ein Begriff

Stefan Voit (Mitte) erklärt Bundestagsabgeordnetem Albert Rupprecht, CSU-Kreisvorsitzendem Stephan Oetzinger, der stellvertretenden FU-Kreis- und Bezirkschefin Andrea Lang (von rechts), Bürgermeister Rainer Rewitzer und den Besuchern die Betriebsabläufe. Bild: bey
Wirtschaft
Pleystein
18.02.2018
734
0

2002 machte sich Hallenbauer Stefan Voit selbstständig. Mittlerweile ist das Unternehmen "der Stahlfertiger" weltweit ein Begriff. In 6 Bauabschnitten seit 2008 hat Voit die Firma bis zur aktuellen Größe aufgebaut. Am Samstagvormittag hatte die CSU Pleystein im Rahmen des "politischen Monats" zu einer Besichtigung eingeladen.

Neben Bundestagsabgeordnetem Albert Rupprecht, CSU-Kreisvorsitzendem und Landtagskandidat Stephan Oetzinger, stellvertretender FU-Kreis- und Bezirksvorsitzender Andrea Lang, Vertretern weiterer CSU-Ortsverbände und Bürgermeister Rainer Rewitzer zeigten rund 40 Bürger ihr Interesse und waren angesichts der riesigen Hallen, den computergesteuerten 3-D-Arbeitsgeräten und des zur Verarbeitung lagernden Stahls regelrecht sprachlos. Voit stellte die Investitionsstufen des Betriebs vor, für die er in unterschiedlicher Höhe staatliche Förderung erhalten habe. Der Unternehmer verschwieg aber auch nicht, dass Investitionen in Millionenhöhe getätigt wurden, für die es keine staatlichen Hilfen gab. Auf der Wunschliste standen die Bitten an die zuständigen Behörden, notwendige Genehmigungen für Erweiterungen, also für gewerbliche Investitionen, schneller zu erteilen, weil dahinter meist ein konkreter Bedarf stehe; außerdem das dringende Ansinnen, die bislang durch das Betriebsgelände führende Gemeindeverbindungsstraße in den Pleysteiner Flur zu verlegen.

Als Zeichen der Zufriedenheit seiner Belegschaft nannte Voit die Treue der Mitarbeiter, denen beste Arbeitsverhältnisse geboten werden. Rund eineinhalb Stunden dauerte der Rundgang, bei dem sich die Besucher ein Bild über die technische Perfektion beim Hallenbau machen konnten und am Schluss noch zu hören bekamen, dass die schweren Stahlteile auch Hochzeit haben: Dann nämlich, wenn sie unzertrennbar miteinander verbunden sind.

Rupprecht zollte Voit seinen vollen Respekt für die "gigantische Entwicklung" der Firma. Dies sei gelungen, weil es Voit verstehe, anzupacken und ständig neue Ideen entwickle, sagte der Bundestagsabgeordnete. Dass sich das Unternehmen am Spatwerk einschließlich des dazu erworbenen Betriebs in Windischeschenbach so vergrößert habe, sei der Bereitschaft des Inhabers zu verdanken, nicht nur kleine, sondern auch große Hallen zu bauen. Ein wesentlicher Baustein zum Aufbau des Unternehmens sei die regionale Förderung ab 2008 gewesen, die zur Schaffung von rund 3500 Arbeitsplätzen in der gesamten Region beigetragen habe, betonte Rupprecht.

Seither zeige sich ein Strukturwandel, der den Unternehmen die Frage stellt, woher jetzt die Fachkräfte nehmen. Eine der Möglichkeiten dafür sah der Parlamentarier in der Steigerung der Attraktivität der Region, die Menschen von Abwanderungsgedanken abhalten soll.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.