04.06.2016 - 02:00 Uhr
PlößbergOberpfalz

In herzerfrischender Weise

Die "Spröde" oder ein flotter Czardas sorgten im Kultursaal für einen Hörgenuss. Dafür gab es für Sänger und Musiker reichlich Applaus.

Für einen besonderen Hörgenuss hatte der Gesangverein mit dem Frühjahrskonzert im Kultursaal gesorgt. Zu den Mitwirkenden gehörten auch der evangelische Posaunenchor. Bild: Privat
von Redaktion OnetzProfil

Der Gesangverein 1862 hatte vor kurzem zum Frühjahrskonzert unter dem Motto "Frühling und Liebe" in den Kultursaal eingeladen. Neben dem Gemeinschaftschor Plößberg-Schönkirch-Wondreb beteiligten sich der evangelische Posaunenchor, der Aquaria-Kinderchor und eine Gruppe junger Musiker.

Der Gemeinschaftschor begrüßte die Besucher im gut besetzten Saal mit dem Lied "Seid gegrüßt ihr lieben Gäste". Eine Intrade, komponiert von Michael Raab und in gekonnter Weise gespielt vom Posaunenchor, und ein Gospel "Du schufst, Herr, unsere Erde gut" führten mitten hinein in den Frühling. Zwei Lieder des Gemeinschaftschores boten einen besonderen Hörgenuss: Da war einmal das Lied "Die Spröde" nach einem Gedicht von J.W.von Goethe, das in leicht frivoler Art die Frühlingsliebe zwischen jungem Mädchen und Hirtenbube besingt, und das Lied "Frühlingsanfang" nach Worten von Eichendorff, in dem neben Vogelgesang, Windesrauschen, Waldesgrün und stiller Einsamkeit all das besungen wird, was den Frühling ausmacht. Im Anschluss spielte der Posaunenchor ein Potpourri von Frühlingslieder. Den zweiten Block gestalteten unter der Leitung von Reinhold Schiener die jungen Solisten auf ihren Instrumenten. Die Stücke zeigten die gesamte Bandbreite von klassisch bis modern, vom Menuett bis Rumba, vom Bayrischen und Czardas bis zur internationalen Folklore. Mit welcher Hingabe und Begeisterung diese jungen Musiker bei der Sache sind, war ihrem Spiel anzumerken. Das Publikum honorierte jede Darbietung mit langanhaltendem Applaus.

Zwischen den beiden Darbietungsteilen der Musiker begeisterte besonders der Auftritt des Aquaria-Chores. Die kleinen Sängerinnen unter der Leitung von Tanja Schmidkonz, Corinna Gleißner und Lena Haubner boten in herzerfrischender und höchst musikalischer Weise zwei Lieder. Fast schon frenetisch klatschte das Publikum Beifall.

Liebe ist unendlich

Den dritten Teil des Abends eröffnete der Posaunenchor mit dem Liebeslied "Die Rose", einem Abendlied und dem Schlusssegen "Verleih uns Frieden gnädiglich". Unter der Stabführung von Michael Raab spielten die Musiker sehr einfühlsam und souverän. Vier Lieder des Gemeinschaftschores brachten dem Publikum das Thema Liebe und Musik nochmals gefühlvoll nahe: "Liebe ist unendlich", "Trinklied", "Sing mit uns" und "So schön, wie's heute ist, so soll es bleiben".

Nachdem sich Vorstand Karl Höltl beim Publikum und allen Mitwirkenden und Helfern bedankt hatte, bedankte sich auch der Gemeinschaftschor für den großen Applaus mit einigen Zugaben.

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