26.01.2018 - 20:00 Uhr
PlößbergOberpfalz

Ehrungen bei der Krieger- und Soldatenkameradschaft Wildenau Einsatz für Frieden und Freiheit

Die Bedeutung der Reservisten und ihrer Vereine stellen Gastredner bei der Jahresversammlung der Krieger- und Soldatenkameradschaft Wildenau heraus. Zudem gibt es zahlreiche Ehrungen.

von Autor LKProfil

Wildenau. Vorsitzender Anton Walter hieß die Besucher der Versammlung im Pfarrheim St. Odilia willkommen. In seinem Jahresbericht informierte er über einen aktuellen Mitgliederstand von 44 Personen und erinnerte an das Geschehen der vergangenen Monate. Die Kameradschaft beteiligte sich unter anderem an den Feierlichkeiten zum 125-Jährigen der SRK Griesbach, an der Fronleichnamsprozession und an der Soldatenwallfahrt nach St. Quirin. Walter erwähnte auch die Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge und die erfolgreiche Teilnahme am Kreiskameradschaftsschießen des Bayerischen Soldatenbundes.

Der Volkstrauertag im November sei mit einer würdigen Feier begangen worden, so Anton Walter. Der Vorsitzende dankte Pfarrer Manfred Wundlechner für die Gottesdienstfeier, den beiden Markträten Michael Ebenhöch und Markus Preisinger für die Ansprachen und der Plößberger Kameradschaft für die Fahnenabordnung beim Ehrenmal in der evangelischen Kirche. Walter schloss seinen Bericht mit der Bitte um einen weiterhin guten Zusammenhalt und die unverändert aktive Mitarbeit im Verein. Einen ordentlichen und zufriedenstellenden Kassenbericht präsentierte Kassier Josef Albrecht.

Seit 40 Jahren im Verein

Anton Walter und Kreisvorsitzender Anton Hauptmann nahmen anschließend eine Reihe von Ehrungen vor. Für 40 Jahre Vereinstreue gewürdigt wurden Josef Wittmann (Heng), Karl Wittmann, Erhard Witt, Wolfgang Bruischütz, Johann Pausch, Josef Roderer, Karl Helm, Helmut Mark, Norbert Zeitler, Josef Albrecht, Josef Wittmann (Maxnbauer), Karl Uschold, Alois Bruischütz und Anton Walter. Die BKV-Ehrennadel in Silber für 25 Jahre Vereinstreue erhielten Christian Maier und Peter Kraus. Für 10 Jahre im Verein wurde Joachim Walter ausgezeichnet. Einige weitere Kameraden, die geehrt werden sollten, waren verhindert.

Bürgermeister Lothar Müller überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde und dankte für die Aktivitäten der Kameradschaft. Müller verwies auf die weltpolitische Bedeutung der Kameradschaften und deren Einsatz für Frieden und Freiheit. Müller rief dazu auf, das Gedenken zu erhalten, stets mit dem Ziel, Frieden und Freiheit zu bewahren.

Kreisvorsitzender Anton Hauptmann überbrachte die Grüße des Bezirks- und Landesverbandes sowie des Präsidenten Hans Schiener. Er dankte den Kameraden für die geleistete Arbeit und würdigte insbesondere den Einsatz bei der Sammlung für die Kriegsgräberpflege. Weiter dankte Hauptmann der Vorstandschaft für ihre Tätigkeit und die Unterstützung.

Der Kreisvorsitzende verwies darauf, dass ehemalige Soldaten außerhalb der Bundeswehr Begleiter und Beobachter seien und dass die Reservisten in zweifacher Funktion in Gesellschaft und Bundeswehr beste Dienste leisteten. "Wir leben derzeit in der längsten Friedenszeit", betonte Hauptmann. Dazu habe auch die Bayerische Soldaten- und Kameradenvereinigung mit dem Bekenntnis zur Geschichte und der Liebe zur Heimat beigetragen. Abschließend dankte Hauptmann den Wildenauern für die gute Kameradschaft sowie den Zusammenhalt und wünschte weiterhin alles Gute. Nicht zuletzt appellierte er dazu, um weitere Mitglieder zu werben.

Drei Tage an die Mosel

In seinem Ausblick verwies Ortsvorsitzender Anton Walter auf die BKV-Kreisversammlung am 17. März in Plößberg, die Teilnahme an der Fronleichnamsprozession, die Soldatenwallfahrt nach St. Quirin im Juli sowie eine Dreitagesfahrt an die Mosel Ende August.

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