23.03.2018 - 17:28 Uhr
Plößberg

Nachbarschaftshilfe Plößberg nimmt Fahrt auf Helfer in Notsituationen

Die Nachbarschaftshilfe Plößberg nimmt Fahrt auf. Kleinere Einsätze hat es bereits gegeben.

Jutta Frankenhäuser, die Koordinatorin der Nachbarschaftshilfe, klärt mit BRK-Kreisgeschäftsführer Holger Schedl anstehende Fragen.
von Autor LKProfil

Das Nachbarschaftshilfe-Team hat sich in den vergangenen Wochen auf seine künftigen Aufgaben und Möglichkeiten vorbereitet. Ein vorläufiges Domizil hat die örtliche Nachbarschaftshilfe im Plößberger Rathaus gefunden, im Mehrzweckraum, der gut ausgeschildert ist. Das Büro ist jeden Donnerstag von 15 bis 17 Uhr besetzt. Die Telefonnummer 09636/924301600 kann im Bedarfsfall auch außerhalb der Bürozeiten gewählt werden. Ein Flyer mit den nötigen Informationen ist bereits im Januar mit dem Mitteilungsblatt der Marktgemeinde in jeden Haushalt gelangt.

Zur Luisenburg

Mittlerweile steht bei der Nachbarschaftshilfe ein Programmangebot bis Ende des Jahres, wozu alle Interessierte eingeladen sind. Am 6. Mai findet in Tirschenreuth eine historische Stadtführung mit vier Schauspielszenen statt. Beginn 18.30 Uhr, Dauer knapp zwei Stunden. Kosten 12 Euro pro Person. Mitfahrgelegenheit um 18 Uhr am Rathaus in Plößberg. Am 26. Juli ist ein Festspielbesuch auf der Luisenburg geplant, es wird das Theaterstück "Andreas Hofer - die Freiheit des Adlers" gegeben. Die Kosten pro Person betragen für Fahrt (ab dem Rathaus in Plößberg) und Eintritt 27 Euro, die Marktgemeinde hat sich hier mit einem Zuschuss beteiligt. Eine verbindliche Anmeldung ist für beide Veranstaltungen erforderlich.

Im September wird zu einem Frühstück im BRK-Heim Frohnwiesen eingeladen. Dazu ist ein Vortrag von Evelin Schrems von der AOK Tirschenreuth zum Thema Pflegereform und Pflegegrade geplant. Im November wird es einen Nachmittagstreff bei Kaffee und Kuchen geben.

Auf Einladung trafen sich vor kurzem alle, die sich als Helfer für die Nachbarschaftshilfe angeboten haben. Jutta Frankenhäuser, bei der die Fäden zusammenlaufen, gab dabei auch einen Rückblick über erste Maßnahmen, Kontakte und Hilfen. So konnte zum Beispiel jemandem beim Umzug geholfen werden; hier war vor allem der dörflich-menschliche Beistand gefragt. Auch Auskünfte bezüglich gesetzlicher Regelungen in der Pflegeversicherung konnten gegeben werden. BRK-Kreisgeschäftsführer Holger Schedl legte noch einmal dar, dass alle Helfer im Einsatz für die Nachbarschaftshilfe beim Bayerischen Roten Kreuz abgesichert sind. Ebenfalls darauf hingewiesen wurde, dass es selbstverständlich ist, dass beim jedem Einsatz auch die Verschwiegenheit garantiert wird. Es braucht niemand zu befürchten, dass aus seinem häuslichen Umfeld etwas herausgetragen wird.

Ehrenamtlicher Einsatz

Nochmals deutlich gemacht wurde, dass die Nachbarschaftshilfe sich im Besonderen als Helferin in Notsituationen versteht, darüber jedoch auch Ansprechpartnerin für Fragen und Nöte aus dem häuslichen Bereich, nach dem Motto: "Rufen Sie uns an, wir finden eine Lösung für Sie". Der Einsatz der Nachbarschaftshilfe ist ehrenamtlich. 2. Bürgermeister Markus Preisinger dankte der Nachbarschaftshilfe für ihren Einsatz und versicherte ihr die Unterstützung der Marktgemeinde, die auch dafür sorgen wird, dass sie räumlich gut untergebracht ist und wird. Mit letzterem ist das geplante Bürgerhaus in der Blumenstraße gemeint, das neben einem Bürgertreff auch für andere Institutionen Raum bieten wird.

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