05.02.2018 - 20:00 Uhr
Pommelsbrunn

Osteoporose-Selbsthilfegruppe Hartmannshof besteht seit 20 Jahren Inneren Schweinehund besiegt

Hartmannshof. "Vorsorgen ist besser als heilen", sagt das Sprichwort. Es gilt auch und gerade für die Volkskrankheit Osteoporose. Der Abbau der Knochendichte im Alter erhöht die Gefahr für Brüche. Gezielte körperliche Bewegung bremst diesen Prozess. Selbsthilfegruppen bieten Funktionstraining, Wanderungen und Thermalbadbesuche an - seit 20 Jahren auch in Hartmannshof.

Die geehrten Mitglieder der Osteoporose-Selbsthilfegruppe mit (von links) Bürgermeister Jörg Fritsch, Theresia Brunner und Brigitte Bakalov. Bild: fm
von Franz MüllerProfil

Theresia Brunner hat damals nach der vorgeschriebenen Ausbildung eine Ortsgruppe ins Leben gerufen. Die Schar der betroffenen Frauen näherte sich schnell der zulässigen Höchstzahl von 50 Personen. Wöchentlich kommen sie am Montagvormittag ins kirchliche Gemeindehaus zum Funktionstraining. Voraussetzung ist die ärztliche Verordnung, da die Krankenkassen dies als Behandlung abrechnen. Zum Erfolg tragen nicht nur die Übungen selbst, sondern auch das Gefühl der Motivation in der Gemeinschaft bei.

Bei einer kleinen Feier gratulierte Brigitte Bakalov von KISS, der Kontaktstelle Nürnberger Land für Selbsthilfegruppen. Sie betonte die Bedeutung der Ortsgruppe, die Menschen mit diesem speziellen Leiden zusammenbringt. Gegenseitige Hilfe und Erfahrungsaustausch machten das Leben erträglicher.

Ähnliche Schlüsse zog der Pommelsbrunner Bürgermeister Jörg Fritsch. Er konnte sich vorstellen, dass man manchmal erst den "inneren Schweinehund" besiegen müsse, um in die anstrengenden Übungsstunden zu gehen: "Doch gemeinsam geht es leichter und bringt den gewünschten Erfolg."

Gruppenleiterin Theresia Brunner gab das Lob an ihre Frauen weiter: "Sie alle sind eine Einheit und halten zusammen." Mit einer Blume, einem Shirt und einer Orchidee beschenkte sie die Gründungsmitglieder Anneliese König, Irmgard Ottmann, Anna Sperber und Gisela Stadler. Im ersten Jahr kamen noch Gertraud und Marianne Holzmüller, Erna Maul und Kerstin Holweg dazu. Weitere elf Damen sind zwischen zehn und 19 Jahren aktiv. Die Gemeinschaft dankte durch die 2. Vorsitzende Dora Stürzenhofecker der unermüdlichen Theresia Brunner mit einem Präsent.

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.