Jugendverbände aus Poppenricht zur Freizeit in Wernersreuth
Rothäute schützen den Marterpfahl

Als gemeinsames Projekt gestalteten die Mädchen und Buben ein Lagertuch, auf dem sich jedes Kind und jeder Jugendliche mit seinem Namen verewigen durfte. Bild: exb
Freizeit
Poppenricht
30.08.2017
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Abwechslungsreiche Tage erlebten rund 45 Kinder und Jugendliche der Jugendverbände aus Poppenricht im Kolbe-Jugendhaus in Wernersreuth bei Waldsassen. Unter dem Motto "Wilder Westen" organisierten die Leiter von Pfarrjugend, Ministranten und Pfadfindern ein spannendes Programm.

Das Schmugglerspiel bildete den Anfang, bei dem die "Indianerkinder" Goldbarren durch den Wald schmuggeln mussten und sich dabei nicht von den "Cowboyleitern" erwischen lassen durften.

Viel Spaß hatten die Teilnehmer beim Stationenlauf, wo sie verschiedene Aufgaben zu erfüllen hatten. Eine Hausolympiade, Nachtwanderung, Kinoabend mit Popcorn sowie Lagerbauten und weitere Geländespiele im Wald durften nicht fehlen. Ganz nach Indianerart versammelten sich die Teilnehmer abends ums Lagerfeuer mit Stockbrot und Gitarrenspiel. Spannend war die nächtliche Marterpfahl-Wache, bei der die Kinder den selbstbemalten Stamm vor Überfällen schützen mussten. Als Bastelarbeit fertigten die Kinder passend zum Thema Traumfänger sowie Indianerschmuck an.

Auf dem Programm stand auch ein Besuch des Freibads in Waldsassen. Ein bunter Abend, den die Kinder selbst vorbereiteten und gestalteten, bildete den krönenden Abschluss der Indianerwoche. Selbstverständlich gehört zu katholischen Jugendverbänden die Feier der Messe, die Pfarrer Dominik Mitterer zelebrierte. Die Gebetszeiten sowie an jedem Tag ein Abendlob bereitete Gemeindereferentin Regina Probst mit einigen der Jugendlichen vor. Großes Lob von den Kindern erhielt das Küchenteam: Andreas Auers, Pauline Steindl und Sarah Strauß verstanden es, abwechslungsreiche Indianergerichte zu zaubern.
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