10.08.2005 - 00:00 Uhr
PoppenrichtOberpfalz

Agenda-Arbeitskreis befürwortet Gründung - Landwirte aktiv ansprechen Landkreis ohne Gentechnik

Die Einrichtung einer Zone "Gentechnikfreie Gemeinde Poppenricht" hat der Agenda-21-Arbeitskreis angeregt.

von Autor ELGProfil

Bei einer weiteren Vorbesprechung berichtete Helga Malitzke von von einem Anruf von Ulrike Brunken vom Institut für Arbeit und Wirtschaft in Bremen, die für Gesamtdeutschland die "Gentechnikfreien Regionen" erfasst. Die Anwesenden kamen nach angeregter Diskussion zu folgenden Vereinbarungen überein:

Gründung einer "Gentechnikfreien Region Amberg-Sulzbach". Als koordinierende Stelle wird der Bund Naturschutz, Kreisgruppe Amberg-Sulzbach, Horst Schwemmer oder die VHS Kommunale Agenda 21, Manfred Lehner, vorgeschlagen.

Aufgabe der koordinierenden Stelle ist neben der Verwaltung auch die aktive Verbreitung der Selbstverpflichtungserklärung im gesamten Landkreis. Diese Selbstverpflichtungserklärung beinhaltet, dass über die Laufzeit kein gentechnisch verändertes Saatgut und Pflanzgut in den Betrieben eingesetzt werden soll.

Dahingehend soll von den Zulieferern eine Garantieerklärung eingeholt werden. Schließlich sollen die Futtermittelhersteller darauf aufmerksam gemacht werden, dass man gentechnikfreie Ware haben möchte.

Die anwesenden Landwirte werden aktiv weitere Landwirte ansprechen und dafür werben, sich an dem freiwilligen Zusammenschluss zu beteiligen. Auch der Bauernverband und das Amt für Landwirtschaft soll über die neu gegründete "Gentechnikfreie Region Amberg-Sulzbach" informiert werden.

H. Zacharias berichtete weiter von einer Aktion "Tafeln gegen Gentechnik", die von der Landesvereinigung ökologischer Landbau initiiert wird. Der Agenda-21-Arbeitskreis Poppenricht wird prüfen, inwieweit er sich an dieser Aktion beteiligen kann.

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