28.06.2017 - 14:02 Uhr
PoppenrichtOberpfalz

Antrag der SPD im Gemeinderat Etliche Mängel an Schule und Pausenhof festgestellt

Einen umfangreichen Antrag hat die SPD-Fraktion im Poppenrichter Gemeinderat eingereicht. Das Anliegen wird durch Roger Hoffmann und Markus Zagel vertreten. Es geht um das Ergebnis einer Schulhausbesichtigung durch die Fraktion im Mai zusammen mit Rektorin Silke Kick, bei der einige gravierende Mängel zu erkennen waren.

Morsche Balken, zugewachsene Wege - Der Erlebnispausenhof der Poppenrichter Schule bedarf einer raschen Sanierung. Das ergab eine Besichtigung des Geländes durch die SPD-Fraktion. Bild: e
von Klaus HöglProfil

Diese gelte es, baldmöglichst zu beheben. Unter dem Strich: Mit ihrem Vorstoß bestand grundsätzlich Einigkeit im gesamten Gemeinderat, das sahen alle so, nun gilt es, gemeinsam zusammen mit Lehrern, Elternbeirat und Verwaltung ein entsprechendes Konzept zu entwickeln. Konkret angesprochen wurde der Erlebnispausenhof in der Grundschule, der aus Sicht der Schule ein Areal zur Erholung, für Stressabbau und Konzentration sein sollte.

Dieser Erlebnispausenhof sei, so hieß es, ein Alleinstellungsmerkmal der Poppenrichter Grundschule. Jedoch, so sah es die SPD-Fraktion, ist er in einem schlechten Zustand. Es ließe sich mit relativ wenig Mitteln viel Pädagogisches erreichen. Den Eisenstein des Amphitheaters durch Naturstein ersetzen, Wege ausbessern, die alten Holzeinfassungen erneuern, Rasenflächen pflegen - das seien grob gesagt erste geeignete Maßnahmen.

Auch für Rektorin Silke Kick ist eine "Erneuerung der bestehenden Anlage Erlebnispausenhof in der Grundschule dringend erforderlich", wie sie sagte. Die Schulleiterin sieht im Austausch morscher Baumstämme, Begrenzung der Rasenflächen und deren Neubegrünung mögliche Verbesserungsmöglichkeiten.

Handlungsbedarf besteht, so sehen es die Gemeinderäte, auch in der Einrichtung eines adäquaten Elternsprechzimmers. Derzeit werde in der Grundschule ein Büro als solches genutzt, dessen Ausstattung eher an ein Archiv oder Verhörzimmer gleiche, hieß es im Mängelbericht der Fraktion. Bei vielen Gesprächen käme es im Wesentlichen auf Vertrauen und Deeskalation an - diese Atmosphäre herrsche dort sicherlich nicht, waren sich die Kommunalpolitiker einig. Ein anderes Mobiliar, schönere farbliche Gestaltung, diverse Änderungen wären dringend erforderlich.

Das glaubt auch Rektorin Silke Kick, die sich ebenfalls hier "ein angenehmes Gesprächsklima" wünscht. Filzboden, Schrankwand, ein neuer Geprächstisch, Vorhänge wären mögliche Veränderungen. Zwar habe deshalb bereits Kontakt mit der Gemeinde bestanden, eine Lösung aber aus Kostengründen hintangestellt worden, wurde berichtet. Nach Meinung der Rektorin müssen auch für die Verwendung des Dachbodens brandschutzrechtliche und nutzungsrechtliche Fragen geklärt werden.

Mittelfristig müsse die Thematik Einrichtung einer Schulbibliothek angepackt werden. Viel nutzbarer Raum liege brach. Mittelfristig müsse das Mobiliar in allen Klassenzimmern, in erster Linie Tische und Stühle, auf die notwendigen orthopädischen Standards gebracht werden.

Die bemängelten Punkte sollten noch im Haushalt 2017 eingebracht und umgesetzt werden, so der Wunsch. Wobei der Niederseilgarten (2018) für den Pausenhof bereits vermerkt sei.

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