30.06.2017 - 14:10 Uhr
PoppenrichtOberpfalz

Entscheidung im Poppenrichter Gemeinderat Neue Urnenstelen für den Friedhof

Ganz Poppenricht steht derzeit im Zeichen der Kirwa. Mit dem Gemeinderat hatten Bürgermeister Franz Birkl und Verwaltungschef Hartmut Gawlik allerdings zuvor ganz profane Dinge abzuarbeiten.

Auf dem Poppenrichter Friedhof wird eine neue Urnen-Stelenanlage realisiert. Repro: e
von Klaus HöglProfil

Neue Urnenstelen-Anlagen im Friedhof Poppenricht standen auf der Tagesordnung. Der Gemeinderat hat bereits im Mai bei einer Klausursitzung entschieden, zwei neue Urnenstelen-Anlagen im Friedhof zu erstellen. Diese sollen von der Gestaltung und Ausführung her der bereits bestehenden Stelen gleichen, befand das Gremium. Festgelegt wurde bereits der Standort. Bei der Sitzung des Gemeinderates kam die Anregung, die Stelenanlagen in Granit hintereinander anzuordnen. Mit dem Bauhof, der die Fundamente erstellen und die Pflasterarbeiten vornehmen soll, wurde vor Ort eingehend diskutiert, sie herzförmig anzuordnen und aufgrund des Geländegefälles eine Stufe einzubauen.

Die Firma Grabsteine Weiß hat mittlerweile einen Kostenvoranschlag unterbreitet, er beläuft sich auf 19 623,10 Euro brutto. Im Haushalt 2017 hatte die Gemeinde dafür 25 000 Euro angesetzt. Gegen den Kostenvoranschlag und den Auftrag an die Firma Grabsteine Weiß hatte niemand im Gremium etwas einzuwenden. Nicht so glatt verlief die Diskussion um das Thema Gedenkstein und -tafeln für die Baumbestattung. Letztlich ging es darum, einen Beschluss über die Beschaffenheit des Gedenksteins und der Urnengrabschilder zu fassen. Im Frühjahr 2017 hatte die Firma Gartengestaltung Lobinger für die Baumbestattungen am Friedhof eine Linde gepflanzt.

Die Verwaltung schlug vor, am Baumgrabfeld einen Gedenkstein aufzustellen. Am vorbeiführenden Weg sollte im Rasen eine kleine Fläche gepflastert werden, um dort den Stein aufzustellen. Dazu unterbreitete die Firma verschiedene Vorschläge. Für die 36 Urengrabschilder und -tafeln stehen verschiedene Modelle und Materialausführungen zur Verfügung. Der Gemeinderat hat darüber noch nicht entschieden. Alle kamen überein, zunächst einmal ein Modell erstellen zu lassen, sich näher darüber zu informieren und eine Kostenberechnung einzuholen.

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