Poppenrichter Bürgermeister und Stellvertretender Landrat Franz Birkl feiert am Freitag 60. ...
Reisinger: "Absolut loyal und zuverlässig"

Im zehnten Jahr Stellvertretender Landrat von Amberg-Sulzbach und seit 2002 Bürgermeister der Gemeinde Poppenricht: Franz Birkl, am Freitag, 25. August, feiert er 60. Geburtstag. Bild: Hartl
Politik
Poppenricht
23.08.2017
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"Er ist absolut loyal, zuverlässig, ein profunder Kenner der kommunalpolitischen Verhältnisse und damit für mich überall einsetzbar." Eine Einschätzung, die Landrat Richard Reisinger am Rande des Frohnbergfests gegenüber seinem Stellvertreter Franz Birkl vertrat. Dieser feiert am Freitag, 25. August, seinen 60. Geburtstag. Dazu werden sich zahlreiche Gäste ab 11 Uhr im "Kochbauern-Hof" in Traßlberg einfinden, um gemeinsam mit ihm anzustoßen. An erster Stelle stehen dabei neben Reisinger gewiss eine Reihe von Bürgermeisterkollegen, voran jene aus dem Bereich der Arbeitsgemeinschaft Obere Vils Ehenbach (AOVE), Kreisräte und CSU-Parteifreunde.

2002 hatte Birkl in der Gemeinde Poppenricht die Nachfolge des unterdessen verstorbenen Amtsvorgängers Andreas Birner (SPD) angetreten. Damals schon kein Polit-Neuling mehr im regionalen Geschehen. Schließlich zog er 1990 bereits in den Kreistag von Amberg-Sulzbach ein und übernahm 2002 die Führung der CSU-Kreistagsfraktion. Ein Mandat, das er sechs Jahre bekleidete.

In die Politik war Franz Birkl 1974 mit dem Eintritt in den Ortsverband der Jungen Union in Traßlberg eingestiegen. Dessen Vorsitz hatte er von 1982 bis 1988. Schließlich war er von 1984 bis 1990 JU-Kreisvorsitzender. Seit 1982 - mittlerweile also 35 Jahre - gehört er dem CSU-Ortsverband in seiner Gemeinde an. Über Jahre hinweg agierte er zudem als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Landwirtschaft in der CSU.

Birkl, verheirateter Vater dreier erwachsener Kinder, stammt aus einem Bauernhof in Traßlberg, in dem er auch seine Ausbildung zum Landwirt absolvierte. Über verschiedene Stufen hinweg erreichte er schließlich die Qualifikation zum Agrarbetriebswirt und zum Landwirtschaftsmeister. Berufliche Stationen waren unter anderem die Baywa in Pocking und die langjährige Geschäftsführung beim Maschinen- und Betriebshilfering Amberg-Sulzbach.

Befragt nach seinen wichtigsten Projekten der jüngeren Vergangenheit in seiner Gemeinde nannte Birkl die Dorferneuerung in Traßlberg - "unter Beteiligung vieler Mitwirkender" -, die Sanierung von Grundschule, Aula und Turnhalle über das Konjunkturpaket II ("ein Glücksgriff"), den Gebäudeerwerb von der Raiffeisenbank einhergehend mit der Entstehung des Kindergartens St. Michael in seiner heutigen Form, den Rathausneubau ("War notwendig und ist ganz gut gelungen") sowie den Schulverbund mit Amberg, der den Schüleraustausch zwischen der Stadt und der Gemeinde beinhaltet. Im aktuellen Stadium befinde sich die Dorferneuerung in Poppenricht, die Sanierung des Kindergartens St. Anna in Traßlberg und in naher Zukunft solle das Kernwegenetz umgesetzt werden. "Das ist gut für die Infrastruktur, aber auch für Radfahrer.

Hinsichtlich seines Geburtstages am Freitag gab er sich offen: "Wer kommt, ist da." Geschenke erwartet er keine, stattdessen bittet Birkl Gratulanten auf das Kindergartensonderkonto zu spenden. Für die Gästeschar werde ein Zelt bei ihm zu Hause aufgestellt. Ab etwa 15.30 Uhr wird sich Franz Birkl mit der Familie zurückziehen, um unter sich zu sein.

Lieber spendenEinen Wunsch hat Franz Birkl schon vor seinem Geburtstag formuliert: "Ich möchte keine Geschenke." Stattdessen sollten all jene, die ihn bedenken wollen, auf das eigens aus diesem Anlass eingerichtete Konto zugunsten der beiden Kindergärten in der Gemeinde Geld überweisen. Die Verbindung: Spendenkonto Kindergarten bei der Volksbank-Raiffeisenbank Amberg, IBAN DE92 7529 0000 0001 0018 0904.
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