26.01.2018 - 20:00 Uhr
PoppenrichtOberpfalz

Sitzung des Gemeinderats Poppenricht Sandsteine von "Drei Mohren"

Manchmal muss der kurze Dienstweg her, sagte 2. Bürgermeister Hermann Böhm. Als er kürzlich Franz Birkl vertrat, habe ihm Johannes Hauer mitgeteilt, dass im Schutt der abgerissenen "Drei Mohren" Sandsteinfelsen liegen. Diese habe er im Einvernehmen mit den Fraktionssprechern für die Gemeinde sichern lassen.

Mächtige Sandsteine kamen beim Abriss der "Drei Mohren" zum Vorschein, die 2. Bürgermeister Hermann Böhm für die Gemeinde sichern ließ. Denn der Sandstein gleicht dem Material der Friedhofsmauer und kann dort bei der Sanierung und Sicherung bestimmt gebraucht werden. Bild: gf
von Autor GFRProfil

In der jüngsten Sitzung nun erinnerte 2. Bürgermeister Hermann Böhm an den Neujahrsempfang mit Gewerbetreibenden, politischen Mandatsträgern und zahlreichen ehrenamtlich tätigen Bürgern aus der Gemeinde. Mit dem Vorsitzenden des Wasserzweckverbands Illschwang, Dieter Dehling, sei die Erneuerung der Wasserleitungen in der Neuen Heimat und Häringloher Straße besprochen worden.

Erkundet werde der bauliche Zustand der Häringloher Straße, auch des dortigen Kanals. Sobald die Planungen abgeschlossen seien, würden die Anlieger informiert, die dann auch über eine Erneuerung der auf ihren Grundstücken verlegten Wasserleitungsrohre nachdenken sollten.

Böhm informierte das Gremium, dass ihn Johann Hauer auf zahlreiche Sandsteinblöcke hingewiesen habe, die beim Abriss der "Drei Mohren" zum Vorschein gekommen seien. Sie könnten eventuell für die marode Friedhofsvormauer genutzt werden. Landschaftsarchitekt Manfred Neidl habe festgestellt, dass diese Sandsteine dem Material der Friedhofsmauer entsprechen. Nun liegen diese Sandsteinblöcke am Dorfplatz, eingezäunt, nicht dass sich weitere "hinzugesellen".

Der Gemeinderat hatte sich auch mit dem Antrag von Martin Menzel aus der Bürgerversammlung zu befassen, der auf kostendeckende Wasser- und Abwassergebühren abzielte. "Wir haben im Oktober die Gebühren festgesetzt und dabei sollte es bleiben", so CSU-Sprecher Andreas Kopf, dem auch Wolfgang Schmidt (SPD) zustimmte. Er riet allerdings dazu, über eine kostendeckende Anhebung, verteilt auf die nächsten zehn Jahre, nachzudenken, denn die Prüfungen des Landratsamtes hätten stets eine Rüge wegen der Wassergebühren enthalten. Einstimmig lehnte der Gemeinderat die beantragte Erhöhung ab, aber in den anstehenden Haushaltsberatungen sollen die Wasser- und Abwassergebühren behandelt werden.

Martin Menzel hatte in der Bürgerversammlung auch eine Umgestaltung des Bolzplatzes am Höhenweg beantragt, einschließlich einer vierseitigen Einzäunung. Die Eigentümer des Areals seien grundsätzlich mit einer Umgestaltung einverstanden, berichtete Bürgermeister Franz Birkl. Neue Tornetze seien bestellt, aber ein Zaun sei im Außenbereich genehmigungspflichtig. Der Aufwand für diesen Bolzplatz sollte sich in Grenzen halten, meinte Roger Hofmann (SPD). Das weitere Vorgehen wird im Bauausschuss erörtert.

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