03.02.2012 - 00:00 Uhr
PressathOberpfalz

Auftritte der Kinder, "Pfeiawehrkapell'n" und Sketch sorgen beim Kaffeekränzchen für Stimmung: Publikum scharf auf Paprika-Lied

Als ein Volltreffer erwies sich wieder einmal das Kaffeekränzchen der Pfarrei St. Georg. Der Pfarrsaal war restlos gefüllt und fleißige Hände holten sogar noch Tische und Stühle aus dem Kolpingheim, um des Ansturms Herr zu werden.

von Autor ISProfil

Die Sprecherin des Pfarrgemeinderates, Renate Kneidl, freute sich über den Besuch von Pfarrer Ludwig Bock, Bürgermeister Konrad Merkl, verschiedener Mitglieder des Stadtrates sowie der Vereinsvertreter.

Warten auf den Kaffee

Dank sprach sie allen freiwilligen Helfern aus, die zum Gelingen des Nachmittags beigetragen haben. Richard Wolf und sein "Kellerteam" sorgten für weit mehr als 60 Liter schmackhaften Kaffee. Anfangs hatten sie zwar mit einem technischen Problem zu kämpfen, aber die Besucher nahmen die Wartezeit gerne in Kauf.

Lobende Worte gab es auch über die köstlichen Torten, die eine Pressather Bäckerei geliefert hatte, während Agnes Schmidt, Hanni Panzer und Maria Lober für die guten Kücheln verantwortlich waren. Die Mitglieder des Pfarrgemeinderates hatten alle Hände voll zu tun beim Auftragen der Kuchen und beim Einschenken des Kaffees.

Für Faschingsstimmung sorgte die Kapelle "Stock und Hut" (Norbert Stock und Heribert Ficker). Die Organisatoren um Manfred Sommer hatten für ein buntes und abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. Erster Höhepunkt war der Auftritt der Kleinen des Kindergartens. Von Angelika Leipold (Akkordeon) und Petra Neumann (Gitarre) begleitet, sangen sie zunächst das Lied "Schoi moaß geih". Danach ging es weiter mit dem Lied "Drunt in Afrika, da wachst der Paprika drei Meter houch". Die Besucher waren so begeistert, dass die Gruppe erst nach einer Zugabe die Bühne verlassen durfte.
Die zweite Klasse der Grundschule hatte unter der Regie von Lehrerin Angelika Ficker den "Schneemanntanz" einstudiert. Auch diese Gruppe erhielt verdientermaßen großen Beifall. Eine andere musikalische Richtung beschritten die Mädchen der Jugendgruppe "Smarties". Die Leiterinnen Melissa Spies, Alica Deglmann und Sina Graser freuten sich mit den 12 Mädchen über einen gelungenen Tanz zum Lied "Danza Kurudro".

Rosa Deglmann, Vorsitzende des Katholischen Frauenbundes, leitete zu einem Sketch mit dem Titel "Eine kleine Verwechslung" über. Tanja Maurer und Sandra Göhl als kinderlose Ehefrau sowie als Kinderfotograf mussten zahlreiche Missverständnisse beseitigen, bevor die Angelegenheit zu einem guten Ende führte. Lautes Gelächter bei den Verwechslungen und zum Ende des Stücks zeigte, dass der Sketch gut angekommen ist.

Absoluter Höhepunkt war anschließend der Auftritt der "Pfeiawehrkapell'n Pressad". Mit deftigen Witzen und Trinksprüchen hatte die Gruppe die Lacher auf ihrer Seite. "Owa heit geat's scheih" sang die Gruppe beim Einmarsch, und sofort kam Faschingsstimmung auf. Umso mehr, als sowohl das Gesangsduo Alfred Rauch und Martin Göhl als auch "Trommelschläger" Martin Schmidt zu Höchstform aufliefen.

"Kirche zu groß"

Die Gstanzl-Sänger Rauch und Göhl nahmen verschiedene örtliche Begebenheiten aufs Korn. "In Pressath ham mir a riesiges Problem, und des sprich i ganz offen a, dem Bock sei Kirchn is zgrouß und die Wirtshäuser san zklaa", hieß es in einer Strophe, und dass Pfarrer Bock über die 108 Jahre von Jopi Heesters lacht, denn um den Pfarrsaalumbau zu erleben, werde Bock sicherlich 110.

Außerdem meinten die Sänger, dass dem Pfarrer die "Saubagasch in Regensburg drunt" egal ist, die könne ihn mal "beim Sternwirt drübn besuchen". Auch Bürgermeister Konrad Merkl bekam sein "Fett" weg. Der vergnügliche Nachmittag endete mit zünftiger Unterhaltungsmusik durch die Gruppe "Stock und Hut".

 

 

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