„Gruppe Vespa Rio Nero“ aus Schwarzenbach plant große 50er-Party
Mit der Vespa durch Rio Nero

Nachwuchsschwierigkeiten hat die Vespa-Gruppe mit Max Haslop, Andreas Kick, Michael Prößl, Manuela Prößl, Michael Thumfart und Melanie Haslop (von links) nicht. Bild: Schönberger
Kultur
Pressath
22.12.2016
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Rio Nero. Das ist italienisch und heißt - frei übersetzt - Schwarzenbach. So ist auch der neue Name der Vespa-Gruppe. Noch ganz jung, plant sie schon die erste große Aktion: eine 50er-Party in Schwarzenbach.

Pressath/Schwarzenbach. (blu/whw) Den Rio Nero gibt es übrigens wirklich. So heißt ein Fluss in Südtirol. Das hat Michael Thumfart aus Schwarzenbach heraus gefunden, als die Gruppe nach einem Namen suchte. Und was liegt näher, als dieser Name für die Liebhaber des original italienischen Gefährts.

Zur Gründung der Gruppe kam es ganz spontan. Thumfart hatte in der Zeitung von einem Vespa-Treffen im September diesen Jahres in Weiden gelesen. Spontan holte er seine Vespa aus dem Keller, die dort 20 Jahre lang gestanden hatte, und möbelte sie auf. Er rief Bekannte aus Schwarzenbach und Pressath an. "Die Aktion verbreitete sich wie ein Lauffeuer." Am Ende fuhren zehn Vespas über die Bundesstraße mit Tempo 50 nach Weiden. Mittlerweile sind fast 20 Leute in der Gruppe, aus Schwarzenbach, Pressath und Eichelberg. 15 Vespas haben die "Rio Neros".

Rockabilly am 18. Februar

Schon steht der nächste Coup der Gruppe an. Bei ihrer Weihnachtsfeier planten sie die "Back to the 50's Party" am 18. Februar im Sportheim Schwarzenbach. Die Veranstaltung ist eine Alternative zum herkömmlichen Fasching und versetzt die Oberpfalz mit Rock 'n' Roll- und Rockabilly-Musik in die Zeit der 50er Jahre zurück. Die Amberger Band "Outsiders" ist bereits gebucht. Obwohl die Party sich von der klassischen Faschingsfeier absetzen will, hofft Thumfart auf Leute im Rockabilly-Look. "Mädels mit Petticoat und Jungs mit Schmiere im Haar", wünscht sich der 49-Jährige Spenglermeister, der selbst Fan der 1950er Jahr ist.

Die noch junge Vespa-Gruppe setzt bereits Trends im Landkreis. Zwei Leute haben sich das italienische Gefährt gekauft. Das ist gerade nicht so einfach. "Da ist ein ziemlicher Run drauf", sagt Thumfart. Im Herbst ist die Gruppe oft abends ausgefahren, doch gerade werden die Mopeds geschont. "Solange Salz auf der Straße ist, sind mir die Vespas heilig."
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