27.06.2012 - 00:00 Uhr
PressathOberpfalz

Wenig Mitglieder bei der Hauptversammlung des Kulturkreises - Neue Satzung einstimmig ... Harter Kern trägt Verantwortung

Mit Sorgen hatte der Kulturkreis-Vorstand zur Generalversammlung geladen. Es fehlten Kandidaten für die anstehende Neuwahl, die neben der Verabschiedung einer neuen Satzung zentraler Teil der Generalversammlung sein sollte. Tatsächlich ließ sich bei der Versammlung die Zahl der Vereinsmitglieder ohne Amt an zwei Händen abzählen. Dennoch dauerte es bei den Wahlen dann nicht lange, bis der neue Vorstand feststand.

Alle Befürchtungen unbegründet. Ein neuer Vorstand für den Kulturkreis war schnell gefunden (von links): Eckhard Bodner (Vorsitzender), Roswitha Heining, Gudrun Raab, Annemarie Brunner, Christl Bodner (Schriftführerin), Mario Gittler, Richard Waldmann (zweiter Vorsitzender), Anton Suttner, Maria Baier, Christl Suttner (Kassier), Thomas Frankenberger. Nicht auf dem Foto: Willi Gottschalk und Benno Englhart. Bild: bod
von Autor BODProfil

In seinem Rechenschaftsbericht ging Vorsitzender Eckhard Bodner auf zahlreiche Veranstaltungen der vergangenen drei Jahre ein. Mit Hilfe einer Bilderschau belegte er für das Jahr 2010 19 Veranstaltungen mit rund 1600 Besuchern, für 2011 20 Veranstaltungen mit über 2000 Besuchern und für das laufende Jahr neun Veranstaltungen mit über 700 Teilnehmern. Darunter waren regelmäßige Termine wie die Fahrten zur Buchmesse Leipzig, den Jazz-Frühschoppen, Fahrten zur Luisenburg oder der Besuch der Weihnachts-Operette in Bayreuth.

Flexibler Verein

Zu diesen "Fixposten" kamen Veranstaltungen von Lesungen bis Kabarett, vom Faschingskonzert bis zum Klavierabend. Flexibel war der Kulturkreis bei Veranstaltungsorten und -partnern. Das "Deutsche Requiem" von Johannes Brahms organisierte der Verein mit der Chorgemeinschaft St. Georg Pressath. Für den Ludwig-Thoma-Abend mit Michael Lerchenberg und der Altneihauser Feiawehrmusik zog man nach Grafenwöhr um.

Eschenbach beglückte der Kulturkreis mit der Beatles-Revue "Drah die und schrei" von Hubert Treml und Franz Schuier (B.O.S.S.) oder dem Quadro-Nuevo-Konzert. Auch zu den Kulturfreunden in Kaibitz hält man Kontakt und veranstaltete im Rittersaal der Schlossschänke Lesungen und Konzerte.
Höhepunkte waren die Opernfestspiele in Verona im August 2011. Mit den Fahrten zum Luisenburg-Kinderstück, mehreren Filzkursen und den Lesefesten bietet der Kulturkreis auch viel für Kinder. Dieses Angebot soll weiter verstärkt werden. Einen Höhepunkt stellte die Aufführung des Krippenspiels "Gröiß di Gott, Christkindl" dar. Richard Waldmann hatte dieses Stück mit zahlreichen Kindern einstudiert.

Größte Abteilung

Großen Raum in Bodners Ausführungen nahm das Pressather Fähnlein anno 1519 ein. Seit dem Stadtjubiläum 1995 hat sich dieses zur größten Sparte des Vereins entwickelt. Mit fast vierzig Teilnehmern repräsentiert die bunte Truppe in ganz Ostbayern die Farben der Stadt. Mit zahlreichen Kinderbelustigungen vom Stelzenlauf bis zu historischen Kinderspielen und romantischem Lagerleben sind die Landsknechte und Marketenderinnen auch heuer zu zahlreichen Festen zwischen Langquaid und Wunsiedel, Neunburg vorm Wald und Kemnath eingeladen. Bürgermeister Konrad Merkl dankte dem Verein auch für sein Engagement und die Bereicherung des Kulturangebots.

Neue Satzung

Anschließend ging es um die Satzung, die laut Finanzamt einem gemeinnützigen Verein nicht mehr angemessen war. Eckhard Bodner dankte Jochen Sertl und Mario Gittler, die sich die Mühe gemacht hatten, eine Neufassung zu entwerfen. Die verschlankte neue Satzung nahm die Versammlung ohne Gegenstimme an. Die neue Version steht in absehbarer Zukunft auf der Homepage des Kulturkreis als Download bereit.

Für Sie empfohlen

 

Aktuell und Wissenswert

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.