20.01.2004 - 00:00 Uhr
PressathOberpfalz

Falschparker behindern Zufahrt zum Feuerwehrhaus - Vorerst kein Verbot Appell an die Vernunft

von Autor ISProfil

Entlang der rückwärtigen Zufahrt zum Feuerwehrhaus wird zunächst kein einseitiges eingeschränktes Haltverbot erlassen. Das beschloss der Stadtrat in der jüngsten Sitzung, obwohl in den vergangenen Wochen wiederholt Falschparker die Zufahrt behindert hatten. Kommandant Heinz Koppauner hatte auf das Problem hingewiesen und die Einsatzbereitschaft der Wehr im Ernstfall gefährdet gesehen.

Vor allem durch Fahrzeuge der Eisstockschützen, die auf der "Gänshut" ihrem Hobby nachgingen, war die Zufahrt beeinträchtigt worden. Bürgermeister Anton Gareis meinte, man sollte nicht unbedingt Schilder aufstellen, da sie nicht gerade billig seien und das Problem wegen der Eisstockschützen nur an wenigen Tagen im Jahr, vor allem an Wochenenden, auftrete. "In der übrigen Zeit hat es bisher keine Schwierigkeiten gegeben."

Dieser Argumentation schlossen sich mehrheitlich die Stadträte an. Lediglich Norbert Höfer forderte, sofort Halteverbotsschilder aufzustellen. Albert Butscher von den Freien Wählern, Barbara Neumann, Sprecherin der CSU, und Konrad Merkl von der SPD meinten, eine "Mahnung zur Vernunft" sei billiger und führe möglicherweise auch zum Erfolg.

Die Weiglstraße wird vorerst nicht ausgebaut. Es erfolgen aber heuer Reparaturen im Rahmen des Unterhaltes, entschied der Stadtrat, nachdem der Bürgermeister das Ergebnis einer schriftlichen Umfrage unter den Anliegern bekannt gegeben hatte. Er räumte ein, dass die Fragestellung wegen des "Vollausbaues" der Straße ohne Beteiligung der Stadt etwas verwirrend gewesen sei. Eine Staubfreimachung, wie sie die Anlieger gewünscht hatten, sei aber vom Stadtrat abgelehnt worden. "Was wir dort brauchen, ist ein qualitativer Ausbau", wurde betont. Schon im Vorfeld hätten sich einige Anlieger gegen eine Staubfreimachung ausgesprochen, da dies auch nur eine "halbe Sache" sei. Einig waren sich die Räte, dass wegen des schlechten Zustandes der Straße eine Reparatur unumgänglich ist. Die notwendigen Mittel werden im Haushalt 2004 berücksichtigt.

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