18.09.2004 - 00:00 Uhr
PressathOberpfalz

Feuerwehrler wissen so manche lustige Episode aus der 50-jährigen Ehe der Hauckes: Kapell'n plaudert aus Nähkästchen

von Autor ISProfil

Sie haben ganz schön zünftig gefeiert, anlässlich ihrer goldenen Hochzeit. Und der Auftritt der "Pressader Pfeiawehr-Kapell'n" war für die Eheleute Erika und Georg Haucke der absolute Höhepunkt.

Die Familienfeier im Gasthaus Schlemmerstuben nahm ihren normalen Verlauf bis eben, angeführt vom "Taferlbub", die "schreckliche Kapell'n" in den Saal zog. Kommandant Martin Schmidt und sein Adjutant Alfred Rauch zogen zusammen mit den Musikern alle Register ihres Könnens. Alle "Schandtaten" aus der Kindheit, der Jugend und der Ehe des Jubelpaares wurden lautstark und in Gedichtform verkündet. Und die Eheleute fragten sich immer wieder: "Woher wissen die denn das?"

Tochter Martina hatte im Vorfeld der Feier dem "Pfeiawehr"-Dichter so manche lustige Episode erzählt, und dieser hatte dann gekonnt und in lustiger Weise einen Vers daraus gezaubert.

Bis in den frühen Morgen feierte das Paar gemeinsam mit den zwei Kindern, fünf Enkeln, fast der gesamten Verwandtschaft sowie mit vielen Freunden und Bekannten. Der gebürtige Oberschlesier Georg Haucke lernte die in Plauen im Vogtland geborene Erika Braunhart Anfang der 50er Jahre bei einer Veranstaltung im "Weißen Schwan" in Windischeschenbach kennen und lieben. Am 10. September 1954 gaben sich die beiden in Windischeschenbach vor dem Standesbeamten ihr Eheversprechen. Die kirchliche Trauung ging einen Tag danach über die Bühne. 1958 verschlug es das Ehepaar nach Pressath, wo es zunächst am Steinbühl eine Wohnung fand. Der Umzug nach Pressath war notwendig geworden, weil Georg Haucke eine Arbeitsstelle im Truppenübungsplatz antrat. Mehr als 42 Jahre lang war er dort als Rangearbeiter auf einer Schießbahn beschäftigt. Ehefrau Erika arbeitete zunächst in der Porzellanfabrik Winterling, um dann zu Seltmann nach Erbendorf und Krummennaab zu wechseln. Ihrem Hobby, dem Turnen, geht Erika Haucke in der Gymnastikgruppe des Roten Kreuzes nach. Außerdem kümmert sie sich bei ihren regelmäßigen Besuchen im Altenheim um verschiedene Bewohner dieses Hauses.

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