05.02.2004 - 00:00 Uhr
PressathOberpfalz

Michael Klimowitsch bringt sie als passionierter Gartenfreund bald zum Einsatz Baumsäge zum 85. Geburtstag

von Autor ISProfil

Wenn man Michael Klimowitsch eine Freude machen will, schenkt man ihm Werkzeug, denn seine Lieblingsbeschäftigung ist die Gartenarbeit. So verwundert es nicht, dass er sich am Dienstag ganz besonders über eine Baumsäge freute, die er zum 85. Geburtstag als Geschenk erhielt. "Ich hoffe, die Witterung lässt es bald wieder zu, dass ich im Garten arbeiten kann", sagte er und denkt an die vielen Obstbäume, die geschnitten werden müssen. Auch so manchen Weinstock hat er schon bearbeitet. Über die saftigen Trauben im Herbst freut sich nicht nur er.

Klimowitsch pflegt noch ein weiteres Hobby: den sonntäglichen Frühschoppen nach dem Gottesdienst und den Dämmerschoppen am Donnerstag. Beim Weyh und beim Sternwirt trifft er sich mit Freunden, um über das Geschehen in der Stadt und in der Welt zu debattieren.

Für den Obst- und Gartenbauverein gratulierte Vorsitzende Maria Pravida. Erhard Hauk, Vorsitzender des Siedlerbundes, wünschte dem langjährigen Mitglied alles Gute. Die Grüße der KAB überbrachten Stadtpfarrer Ludwig Bock und Vorsitzender Hermann Jodlbauer, für die Stadt war Bürgermeister Anton Gareis gekommen. Die politischen Parteien übermittelten zum 85. Geburtstag ebenso Glückwünsche wie die Nachbarschaft in der Wiedenhofstraße.

Geboren wurde Michael Klimowitsch am 3. Februar 1919 in Bresov (Rumänien). Nach der Lehrzeit bei einem Gerber war er als Geselle einige Jahre auf der "Walz".

Als 21-Jähriger wurde er 1940 zum Militär eingezogen. Im königlichen Garderegiment Nr. 4 machte er Dienst bis 1943. Durch die politischen Veränderungen in Rumänien in Folge des Zweiten Weltkrieges kam er danach zur Deutschen Wehrmacht. Im Russland-Einsatz wurde er fünf Mal verwundet. Schon 1943 hatte er den ersten Kontakt zur Oberpfalz, die seine zweite Heimat werden sollte. Auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr war er als Ausbilder eingesetzt.

Nach Kriegsende verschlug es ihn wieder in die Oberpfalz, zunächst nach Troschelhammer und dann nach Dießfurt, wo er eine eigene Gerberei betrieb. 1951 heiratete er Anna Rosa Päckert, die ihm drei Kinder schenkte. Die Familie komplettieren heute vier Enkelkinder und eine Urenkelin.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.