12.02.2004 - 00:00 Uhr
PressathOberpfalz

Prinzengarde aus Hammerles sorgt im Pressather Pfarrsaal für Furore: Heiße Feger auf der Bühne

Witze, Sketche und Auftritte Schlag auf Schlag: Ein Feuerwerk der guten Laune brannten die Helferinnen und Helfer beim Faschings-Kaffeekränzchen der Pfarrei ab. Die Gäste im überfüllten Pfarrsaal kamen aus dem Staunen und Lachen kaum mehr heraus.

von Autor ISProfil

Vor allem der Auftritt des Faschingsvereins aus Hammerles, der mit dem Prinzenpaar, dem Elferrat, der Garde und dem Funkenmariechen gekommen war, sorgte für Stimmung.

Kein Orden für den Pfarrer

Zweiter Bürgermeister Max Schwärzer führte in gewohnt souveräner Art durch das Programm und gleich zu Anfang sorgte er zusammen mit Martin Schmidt, dem "Cheforganisator" des Pfarrgemeinderates mit einigen deftigen Witzen für Gelächter. Der besondere Gruß Schwärzer galt selbstverständlich Stadtpfarrer Ludwig Bock, der sich um Laufe des Nachmittags allerdings etwas "bockig" zeigte, als er die Annahme des Faschingsordens der Gäste aus Hammerles kategorisch ablehnte. So durften es Bürgermeister Anton Gareis und Martin Schmidt genießen, als ihnen die hübsche Prinzessin Lisa I. die Orden mit einem Küsschen überreichte.

Der Auftritt der Hammerleser Garde war danach der unbestrittene Höhepunkt des Nachmittags. Nachdem Ralph I. und Lisa I. mit einem Walzer den Tanz eröffnet hatten, boten die attraktiven Mädchen der Garde einen begeisternden Tanz. . Erst nach mehreren Zugaben durften sie von der Bühne, jedoch mussten sie versprechen, mit einem Schautanz nochmals zu kommen.

Die Mädchengruppe "Sunshine" der Katholischen Pfarrjugend Pressath unter der Leitung von Christina Walberer und Regina Höfer standen dann mit ihren beiden modernen Tänzen der Faschingsgarde in nichts nach. Ihr Auftritt wurde mit sehr viel Beifall belohnt.

Die Stimmung brodelte, als die Gardemädchen beim Schautanz übers Parkett fegten. Dazu trug bestimmt auch das knappe Kostüm der Mädchen bei. Der Solotanz des Funkenmariechens Steffi riss die Besucher anschließend förmlich von den Stühlen.

Die Erschaffung der Eva

Die Lacher auf ihrer Seite hatten Max Schwärzer und Martin Schmidt mit dem Sketch "Die Erschaffung der Eva". In origineller Verkleidung zeigten sich die beiden sehr zufrieden, dass ihnen im Paradies eine Rippe entnommen wurde, um die Eva zu schaffen. Aber schon nach kurzer Zeit zusammen mit der Frau wollten die beiden Männer dann ihre Rippen wieder eingepflanzt bekommen, um "vom Weibe befreit" zu werden.

Zu vorgerückter Stunde nutzen die Besucher auch noch die Gelegenheit, selbst zu tanzen. Das Duo "Stock und Hut" (Norbert Stock und Heribert Ficker) verkürzten wie schon in den Vorjahren die Pausen zwischen den Auftritten und spielten zum Tanz auf.

Der Dank Max Schwärzers galt zum Schluss dem gesamten Personal im Ausschank, bei der Kuchenausgabe, an der Kasse oder beim Bedienen. Einen wesentlichen Anteil zum Gelingen des Nachmittags trugen auch heuer die Frauen bei, die die leckeren Kücheln gebacken hatten.

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