19.05.2004 - 00:00 Uhr
PressathOberpfalz

Stadtrat gibt grünes Licht für Veranstaltung am Kiesi Beach: Junge Union darf rocken

von Autor ISProfil

Die Junge Union darf am 12. Juni in der Freizeit- und Erholungsanlage ihre Veranstaltung "Just Rock" abhalten. Darauf einigte sich der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung. Der Abstimmung war eine längere Debatte über das Für und Wider einer Freigabe der Anlage für Vereinsfeste vorausgegangen.

Da der Antrag der Jungen Union erst nach Versendung der Sitzungseinladung bei Bürgermeister Anton Gareis eingetroffen war, musste das Gremium erst seine Zustimmung erteilen, den Antrag der CSU Nachwuchsorganisation auf die Tagesordnung zu setzen. Gareis erinnerte an einen Beschluss des Stadtrates aus dem Jahr 1993, in dem private Veranstaltungen in der Freizeit- und Erholungsanlage grundsätzlich abgelehnt wurden. Die Räte begründeten ihre Entscheidung damit, dass Privatveranstaltungen zu Lasten der Vereine und der Gastronomie gingen. Da die Junge Union aber dem Stadtverband angeschlossen ist, sollte der Stadtrat grünes Licht geben, meinte Gareis. "In den letzten Jahren sind schon durch verschiedene Vereine Veranstaltungen in der Anlage abgehalten worden", sagte er. Er verwies dabei auf die Feste der Wasserwacht, des Roten Kreuzes und der Jungsozialisten.

Grundsätzlich sahen die Stadträte dies auch so, jedoch beantragte Konrad Merkl (SPD), dass der Name "Kiesi Beach" keinesfalls auf den Plakaten der Vereine auftauchen dürfe. Der Begriff habe sich eingebürgert und sei ein ein Synonym für die Arbeit des verstorbenen Georg Hausner. Merkls Antrag wurde aber nach kurzer Aussprache mit 2:13 Stimmen abgelehnt.

Willi Neuser (CSU) regte an, von den jeweiligen Veranstaltern eine Kaution zu verlangen, die die Stadt einbehalten kann, wenn die Anlage nicht in einem einwandfreien Zustand zurück gegeben wird. Außerdem sei eine Zustimmung zum Antrag der Jungen Union keineswegs ein "Generalbeschluss". Über jeden Antrag solle der Stadtrat einzeln entscheiden. Der Vorschlag von Karl Rodler (Freie Wähler), die Größe der Veranstaltungen festzulegen, wurde abgelehnt. Die Organisatoren könnten Besucher ja nicht abweisen, wenn die von der Stadt festgelegte Zahl erreicht ist, hieß es. Schließlich stimmten 14 von 15 Räten für den Antrag.

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