25.05.2004 - 00:00 Uhr
PressathOberpfalz

Vorbereitungen für Bürgerfest in Pressath laufen auf Hochtouren: US-Kommandeur zapft an

Die Vorbereitungen für das Bürgerfest, das am 3. und 4. Juli abgehalten wird, laufen auf vollen Touren. In der jüngsten Stadtverbandssitzung legte Vorsitzender Andreas Anger das Gesamtkonzept vor.

von Autor ISProfil

Anger freute sich, dass der Kommandeur der 100. Area Support Group, Oberst Richard C. Jung sen. aus Grafenwöhr, die Schirmherrschaft des Bürgerfestes 2004 übernommen hat. Anger würdigte dies als ein Zeichen der vorbildlichen Zusammenarbeit mit den amerikanischen Freunden im Truppenübungsplatz.

Das Bürgerfest wird am Samstag, 3. Juli, mit einem Standkonzert auf dem Kirchplatz beginnen. Etwa um 18 Uhr schließt sich dann der Marsch zum Festplatz in der Schulstraße an. Angeführt werden die Teilnehmer vom Spielmannszug der Feuerwehr. Die Böllerschützen aus Riggau werden akustisch bekannt geben, dass das Fest nach dem Bieranstich durch den Schirmherrn eröffnet ist. Am Abend spielen die "Pressather Musikanten" zur Unterhaltung.

Tschechische Kapelle

Am Sonntagvormittag steht zunächst ein Kirchenzug auf dem Programm. Die Vereine und Gäste treffen sich hierzu um 9 Uhr am Kindergarten in der Baumgartenstraße. Abmarsch zur Kirche ist um 9.15 Uhr unter Führung des Spielmannszugs. Nach dem Gottesdienst Marsch zum Festplatz, wo die Kapelle "Ohne Filter" (früher "Big Band") für Unterhaltung zum Frühschoppen sorgen wird. Am Nachmittag treten dann verschiedene Gruppen der Musikschule Pressath-Grafenwöhr auf. Außerdem wurde eine tschechische Kapelle verpflichtet. Am Abend spielen wieder die "Pressather Musikanten".

Außerdem werden am Sonntag verschiedene Attraktionen für Kinder und Jugendliche zur Verfügung stehen. So wird unter anderem eine Springburg aufgestellt. Fahrten mit einer Kutsche oder dem Feuerwehrauto sind ebenfalls geplant.

Vereine mit von der Partie

Die einzelnen Vereine haben sich bereit erklärt, Verkaufsstände zu übernehmen. So liegt der Bierausschank in den bewährten Händen der TSV-Mitglieder und der Wanderfreunde. Die Bar wird heuer vom Schützenverein "Eichenlaub" betrieben. Die CSU verkauft Bratwürste, und der Katholische Frauenbund erhofft sich für den Eisverkauf ein "heißes" Wochenende.

Mit dabei sind ferner der Gewerbering, der Kulturkreis, die Chorgemeinschaft St. Georg, verschiedene Feuerwehren, der Schäferhundeverein und die DJK. Andreas Anger zeigte sich erfreut über die Bereitschaft der Gruppen, auch heuer wieder mitzumachen.

Nähere Einzelheiten, wie die Preise für Getränke und Speisen, sollen bei einer weiteren Zusammenkunft der Vereine am 14. Juni im DJK-Sportheim festgelegt werden. Bürgermeister Anton Gareis ging kurz auf das in den Monaten August und September geplante Ferienprogramm ein. Er bat die Vereine, sich wieder zu beteiligen. Eine Terminabsprache ist für den heutigen Dienstag um 18 Uhr im Dostlerhaus angesetzt. Reinhard Seidler vom "Kiesibeach-Team" bat die Gruppen, beim Open Air am 17. Juli mitzuwirken, damit die Veranstaltung, die unter der Federführung des Radiosenders "Bayern 3" organisiert wird, erfolgreich verlaufen kann. Vor allem für die Abbauarbeiten in der Nacht zum Sonntag (18. Juli) werden noch freiwillige Helfer gebraucht.

Albert Butscher, Vorsitzender des Heimatpflegebunds, bedankte sich für die Unterstützung anlässlich des Zunftbaumfestes am 1. Mai. "Der große Besucherzuspruch ist wegen des schlechten Wetters ausgeblieben", bedauerte er, verwies aber auf die großartigen Leistungen der Feuerwehr und der beiden beteiligten Vereine. "Wir hoffen nun auf das nächste Jahr", meinte er abschließend.

Bilder für das Buch

Gewerberingvorsitzender Richard Stangl warb für das Buch über "Handel, Handwerk und Gewerbe", das der Verein gerade erarbeitet. "Wir suchen alte Bilder und Geschichten zu diesem Thema", gab er den Vereinsvertretern bekannt. Wer interessante Informationen besitzt, solle dies entweder bei ihm oder bei der Stadtverwaltung im Rathaus melden. Bilder werden abfotografiert und dann an die Eigentümer zurück gegeben. "Bitte lasst uns nicht im Regen stehen mit dieser lohnenswerten Aufgabe. Die nächsten Generationen werden uns für diese Arbeit dankbar sein", sagte Stangl.

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