Werner Walberers 100-Tage-Bilanz als Bürgermeister: Motivierte Mitarbeiter, kooperative ...
Viel Lust auf 50-Stunden-Wochen

Lokales
Pressath
09.08.2014
0
0

Der gestrige Freitag war Werner Walberers 100. Tag als Bürgermeister. Erste Gratulantin war Gattin Andrea, verrät Walberer. Die ersten 14 Wochen im Amt hätten viel Arbeit, aber auch Spaß gebracht. Zum Spaß habe auch das neue Klima im Stadtrat beigetragen.

Am Wochenende hat Werner Walberer Michaela Bosch und Thomas Knöfel das Eheversprechen abgenommen. Zum ersten Mal war der 56-Jährige als Standesbeamter im Einsatz. Noch ein neues Amt. Seit dem 1. Mai haben sich eine ganze Reihe davon angehäuft. Als Pressather Bürgermeister übernahm Walberer den Vorsitz der Verwaltungsgemeinschaft, des Musikschul-Vereins, des Schulverbands und des Gründerzentrums. "Damit ist natürlich eine Menge Arbeit verbunden", sagt Walberer. Er zähle seine Wochenstunden nicht, aber unter 50 Stunden bleibe er wohl nie.

"Ich will mich nicht beschweren", fügt Walberer sofort an. Es mach ihn Spaß, für die Bürger da, ihr erster Ansprechpartner zu sein. Er habe auch gewusst, was auf ihn zukommt, sagt der frühere zweite Bürgermeister. "Wegen Konrad Merkls Erkrankung musste ich leider häufig als Stellvertreter ran." Deshalb sei er nicht ins kalte Wasser gesprungen. Trotzdem gab es einiges zu lernen, musste er "ins neue Amt hineinwachsen". Dieser Prozess sei auch noch nicht beendet.

Lob für die Mitarbeiter

Leicht habe es ihm das Personal im Rathaus und Bauhof gemacht, lobt Walberer. "Die Mitarbeiter sind allesamt sehr motiviert und haben mich sehr gut aufgenommen." Und auch die neue Zusammensetzung des Stadtrats mit einer Reihe neuer und junger Mitglieder lobt der Bürgermeister. "Ich gehe wieder sehr gerne zu den Sitzungen. Das war zuletzt nicht immer so." Die Stimmung sei gerade zum Ende der letzten Periode schlecht gewesen. "Heute gehen wir nach der Sitzung wieder gemeinsam auf ein Bier." In einer Kommune wie Pressath dürfe Parteipolitik keine Rolle spielen, das Wohl der Stadt und der Bürger stehe an erster Stelle. "Mit diesem Wahlversprechen bin ich angetreten. Das ist nicht einfach ein Spruch, es ist mir wirklich wichtig."

Walberer ist zuversichtlich, dass die gute Zusammenarbeit auch nach der Sommerpause bleibt, wenn dann auch die schwierigeren Themen auf die Tagesordnung kommen. Bislang hat der Rat viele Formalitäten erledigt, die am Anfang einer Amtszeit eben anstehen. "Wir können nicht alles in den ersten 100 Tagen erledigen." Zumindest in Sachen Rathaussanierung sei das Gremium mit der Besetzung des Arbeitskreises schon ein gutes Stück weiter.

Urlaub im November

Im August macht der Rat Sommerpause, die Nächste Sitzung steht erst am 19. September an. Walberer wird aber auch in den Ferien die Stellung im Rathaus halten. Urlaub gönnt er sich erst im November. Dann geht es mit einer Reisegruppe nach Südostasien. 17 Tage wird er dann in Vietnam und Kambodscha verbringen. "Ich freu mich schon sehr."
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.