11.02.2018 - 20:00 Uhr
Pressath

Klausur der Stadtratsfraktion CSU baut vor

Bei ihrer Klausurtagung legt die Stadtratsfraktion der Pressather CSU fest, wo in den kommen den Monaten die Schwerpunkte liegen sollen. Dabei steht ein Thema im Mittelpunkt: der Städtebau.

Das Anwesen Bachstraße 4 ist im Besitz der Kommune. Die CSU vertritt die Meinung, dass das Gebäude abgerissen werden sollte. "Das ist wahrlich kein schöner Anblick in der Altstadt".. Bild: is
von Autor ISProfil

Die CSU-Räte zurrten ein dickes Paket mit Maßnahmen, die sie in den kommenden Monaten vorantreiben wollen. Bei beinahe allen geht es um Bauprojekte. Schwerpunkte liegen bei der Baulandsituation, der Städtebauförderung, der Dorferneuerung und der Gestaltung der Altstadt. Den Istzustand skizzierte Martin Schmidt in einem kurzen Rückblick auf die Arbeit im Jahr 2017. Von den Anträgen der CSU-Fraktion seien noch nicht alle abgearbeitet. "Nur in Bezug auf den Ausbau der Winterleitenstraße und beim Haus der Vereine können wir Fortschritte beobachteten", meinte Schmidt.

In Bezug auf die Ausweisung von Wohnbauflächen habe die CSU einen Antrag gestellt, der die Schaffung von neuem Baugelände zum Ziel habe, unterstrich zweiter Bürgermeister Max Schwärzer. "Wir sind da auf einem sehr guten Weg", betonte er. In der Verlängerung der Wiedenhofstraße könne noch in diesem Jahr die Erschließung und der Verkauf der Bauplätze beginnen. "Der Bedarf ist auf jeden Fall gegeben", waren sich Schwärzer und die Fraktion einig.

Zuschuss für Gerätehaus

Beim Neubau des Feuerwehrhauses in Dießfurt sieht es ebenfalls "nicht schlecht" aus, so Schwärzer. Der Dießfurter Florian Eckert hatte das Thema aufs Tablett gebracht. Die Fraktion unterstrich, dass alles getan werden sollte, um auf einen vorzeitigen Baubeginn hinzuwirken. Geklärt werden sollte auch die Frage nach einem Zuschuss aus der Städtebauförderung. Zur Sicherung des Schulstandorts sind Investitionen nötig, zum Beispiel ein Brandschutz- und Sicherheitskonzept. Der Stadtrat sei sich einig, dass das ein äußerst wichtiges Projekt ist, auch wenn es viel Geld kostet. Das Brandschutz- und Sicherheitskonzept sowie der barrierefreie Umbau wurden einstimmig bejaht. Mit der anstehenden Sanierung des Pausenhofes werde ein weiterer Schritt zur Sicherung des Schulstandorts in Angriff genommen.

Abriss für Parkplätze

Für die Umgestaltung oder Verlegung des städtischen Bauhofes am Kahrmühlweg solle nach Meinung der CSU-Fraktion geklärt werden, ob das Vorhaben über ein Kommunalunternehmen umsetzbar ist. Das Kommunalrecht sieht mehrere organisatorische Gestaltungsmöglichkeiten vor. Weil die Stadt mehrere alte Wohngebäude kaufen konnte, biete sich nun die Möglichkeit, die Parkraumsituation in der Altstadt zu verbessern. Dafür sollen einige Bauten weichen. "Wir brauchen dafür ein Konzept, das ohne Zeitverlust umgesetzt werden sollte", forderte Schwärzer.

Als Zukunftsprojekt regten die Stadträte die Außensanierung der Stadthalle an. Darin enthalten sein müssen auch Arbeiten am Dach. Für die Turnhalle solle geklärt werden, ob eine Solaranlage auf dem Dach sinnvoll wäre. Ein "Stadtbodenkonzept", befasst sich mit der Gehsteigsanierung. Der Ausbau im Stadtbereich solle unbedingt "seniorengerecht" erfolgen. "Es sind schon Pflastersteine beim Altenheim locker oder fehlen ganz, was für Rollstuhlfahrer und Personen mit Rollator nicht optimal ist", meinte CSU-Chef Andreas Reindl. Sobald es zu Abrissarbeiten in der Reinwaldstraße kommt, müssen auch die Gehsteige rund um die Kirche saniert werden, war einhellige Meinung.

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