27.04.2018 - 20:00 Uhr
PressathOberpfalz

Landkreis erneuert NEW 24 zwischen Pressath und Wollau: Straßenausbau nimmt Fahrt auf

Breiter, ebener und besser entwässert: Eine Rundumkur spendiert der Landkreis Neustadt der 1,3 Kilometer langen Kreisstraße NEW 24 zwischen Pressath und Wollau. Seit Anfang April wird gebaut, im Herbst soll das rote Band zur Wiedereröffnung durchschnitten werden.

Vom guten Start des Kreisstraßenausbaus zwischen Pressath und Wollau überzeugen sich Landrat Alfons Meier, Baudirektor Gerhard Kederer (Staatliches Bauamt), Kreiskämmerer Alfons Bauer (Fünfter, Vierter und Erster von rechts), Bürgermeister Werner Walberer (Dritter von rechts) Reinhold Sternkopf (Bauamt der Verwaltungsgemeinschaft) und Josef Gleißner (Landratsamt, Erster und Dritter von links). Bild: bjp
von Bernhard PiegsaProfil

Bei einem Ortstermin überzeugten sich Landrat Andreas Meier, Kreiskämmerer Alfons Bauer, Josef Gleißner von der Grunderwerbsstelle des Landratsamts und Baudirektor Gerhard Kederer vom Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach, dass die Straßenbauarbeiten ordentlich Fahrt aufgenommen haben. Fast 1,5 Millionen Euro sollen in den bestandsorientierten, also weitestgehend der bisherigen Trasse folgenden, Ausbau von 4,5 auf sechs Meter Fahrbahnbreite fließen.

Für die Stadt Pressath biete die Straßenmodernisierung die perfekte Gelegenheit, die Wasserleitung von Pressath nach Wollau zu erneuern und ein Leerrohr für weitere Fernmeldenetz-Modernisierungen zu verlegen, merkte Bürgermeister Werner Walberer an. Hierfür beteilige sich die Stadt mit 270 000 Euro an den Baukosten. Die Hauptsache sei aber, dass die Straße künftig den Anforderungen eines wachsenden Verkehrsaufkommens genüge: "Die Fahrzeuge werden weder kleiner noch leichter - das gilt für land- und forstwirtschaftliche Nutzfahrzeuge ebenso wie für Lkw und SUVs." Erfreulicherweise, so das Stadtoberhaupt, sehe es auch die Bevölkerung so und nehme die Sperrungen und Umleitungen verständnisvoll hin. Landrat Meier erinnerte an "sehr viel Geduld und Arbeit" bei den Planungen und insbesondere beim Grunderwerb, den Josef Gleißner mit viel Verhandlungsgeschick zu Ende geführt habe, und unterstrich den durch den Ausbau bewirkten Gewinn an Verkehrssicherheit. Modellhaft sei die "Verbindung von Maßnahmen der Stadt mit denen des Kreises", obendrein habe man leistungsfähige Baufirmen gewinnen können: "Damit ist das Projekt von Anfang an auf Erfolg gestellt." Die technischen und finanziellen Details beschrieb Gerhard Kederer, wobei er insbesondere erwähnte, dass der Straßenabschnitt erstmals eine geregelte und einheitliche Entwässerung erhalte. Hierfür würden zwei Regenrückhaltebecken neu gebaut. Die Dauer der Bauarbeiten schätzen Kederer, Landrat Andreas Maier und Bürgermeister Werner Walberer auf etwa fünf Monate.

 

 

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