07.07.2017 - 20:10 Uhr
PressathOberpfalz

Rupprecht ist für den Abspann zuversichtlich 2018 geht der Ausbau los

Lange war es ruhig um den Ausbau der Bundesstraße im Hessenreuther Wald, nun meldet sich Albert Rupprecht mit einer neuen Nachricht: Das Geld für den Ausbau ist vorhanden, er geht davon aus, dass es im kommenden Jahr losgeht.

Am Abspann-Gipfel sollen 2018 die Baumaschinen anrollen. Bild: exb
von Wolfgang Würth Kontakt Profil

Pressath/Erbendorf. Der Ausbau der Bundesstraße 299 über den Abspann im Hessenreuther Wald ist einen weiteren Schritt näher gerückt: "Es wurde entschieden, dass die Kostenfortschreibung, also die haushaltsrechtliche Genehmigung für den Ausbau der Strecke, durch die Regierung der Oberpfalz erteilt wird und damit in Bayern bleibt", meldet Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht am Freitag per Pressemitteilung. "Somit kann mit dem Ausbau der Strecke im nächsten Jahr begonnen werden."

Allerdings schränkt der CSU-Politiker ein, dass zuvor das laufende Planfeststellungsverfahren mit einem bestandskräftigen Beschluss abgeschlossen werden muss. Das Staatliche Bauamt habe eine detaillierte Planung des Ausbaus vorgelegt, die Mittel stelle die obersten Baubehörde zur Verfügung gestellt. "Der Hessenreuther Berg gehört zu einer der gefährlichsten und kritischsten Verkehrssituationen in ganz Bayern", erklärt Rupprecht weiter, und verweist auf die Unfallrate, die hier fünfmal höher als im übrigen Bayern liege.

Weil die Straße durch den schützenswerten Wald für eine Bundesstraße sehr wenig befahren wird und die Unfälle dort meist sehr wenig Schaden verursachen, war der Ausbau dennoch lange umstritten. Vor allem Umweltschützer sperrten sich gegen die Zerschneidung des Bergs für eine "Rennstrecke". 40 Jahre dauerte deshalb die Diskussion um die Straße, bis sich Naturschützer, Grundstückseigentümer und Straßenplaner im März 2014 auf einen Kompromiss einigten. Ende 2015 war dann die neue Planung fertig, die ein höheres Gefälle und damit einen weniger tiefen Einschnitt an der Kuppe des Berges vorsieht. "Diese gute Nachricht freut mich da ich mich seit Langem in enger Abstimmung mit den zuständigen Baubehörden für eine schnellere Umsetzung des Ausbaus einsetze", meldet nun Rupprecht. So habe er sich mit einem Schreiben an Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt gewandt. "Dass der Ausbau 2018 startet, ist ein großer Gewinn für die Verkehrssicherheit in der Region."

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