14.11.2017 - 20:00 Uhr
PressathOberpfalz

Stadtratssitzung Grafenwöhr Pressather hängen an ihrer Kapelle

Mit einigen vielversprechenden Wünschen der Bürger hat es das Stadtratsgremium in seiner Sitzung zu tun. Es geht um einen Parkplatz und um die Altöttingkapelle.

Die hier über der Straße laufende Leitung soll unterirdisch verlegt werden
von Stefan NeidlProfil

Zunächst beschäftigten sich die Räte mit der Firma ATP, die am Heidweg Kabellehrrohre unter der Straße verlegen lassen will, um ihren neuen Parkplatz beleuchten zu können. Die Straße müsse dafür aufgerissen werden, da die Befürchtung besteht, sonst bereits vorhandene Leitungen zu zerstören. Die Baumaßnahme wollte der Stadtrat einstimmig genehmigen. Es sollte aber darauf geachtet werden, die Straße dort zu öffnen, wo sowieso schon ein Riss sei.

Parkplatz am Kahrmühlweg

Die Ergebnisse der Bürgerversammlungen wurden ebenfalls diskutiert. Darunter waren Vorschläge, wie die Verlegung von Gasleitungen in der Hochstraße. Zu den Anregungen zählte auch der Ausbau des Kinderspielplatzes am Ruckenbühl. Das Gremium teilte mit, dass der Platz dafür jedoch zu nah am entstehenden Mehrgenerationenspielplatz am Haus der Vereine liege.

Interessant fanden die Stadträte die Idee, einen Platz am Kahrmühlweg am Friedhof als Parkplatz zu nutzen. Hierzu müsse noch ein Tor zum Friedhof installiert werden. Weitere Bürger wünschten sich mehr Blumenflächen in der Stadt. Viele Pressather forderten auch den Weiterbetrieb und Erhalt der Altöttingkapelle an der Bahnhofsstraße. Die Stadt hatte bereits das Gespräch mit der katholischen und evangelischen Kirche gesucht. Beide würden dies unterstützen, jedoch sei man noch zu keinen finanziellen Zugeständnissen gekommen. Ob die Kirchenglocke nach 22 Uhr nicht mehr schlagen dürfe, so wie es sich ein Bürger wünscht, stellte Bürgermeister Werner Walberer in Frage.

Geschwindigkeitsmesser

Walberer erinnerte die Stadträte an diverse lokale Veranstaltungen zum Volkstrauertag am 19. November in Pressath, Schwarzenbach, Dießfurt und Altendorf. Abschließend gab es Anträge der Stadträte. So fragte Schwärzer (CSU) nach einer möglichen Anschaffung von Geschwindigkeitsmessern in der neuinstallierten 30er-Zone in der Wollauer Straße.

Die "Smileys" seien einfach aber effektiv und erinnerten die Autofahrer an die neue Straßenregelung. Walberer wolle ein Angebot für zwei festinstallierte sowie zwei mobile Geräte einholen, schätzte die Kosten aber für vertretbar. Wolfgang Graser (FWB) fragte nach einer Straßenreinigung der Kolpingstraße noch vor dem Winter, was Walberer für die folgende Woche ankündigte.

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