23.07.2017 - 20:10 Uhr
PressathOberpfalz

Abschlussschüler erhalten Zeugnisse Rettenden Hafen erreicht

"Der Abschied schmerzt immer, auch wenn man sich schon lange auf ihn freut", lautete der Leitspruch der gemeinsamen Abschlussfeier der Klassen 9 und M 10. 41 Jungen und Mädchen erhielten ihre Abschlusszeugnisse und wurden mit vielen guten Wünschen ins Leben entlassen.

Da sind sie, die Abschlusszeugnisse. Die Schüler der 9. (im Bild) und 10. Klassen der Pressather Mittelschule durften sie nach langem Prüfungsstress nun entgegennehmen. Bild: nn
von Autor NNProfil

Super Ergebnisse erzielten in der 9. Klasse Katharina Moller (Notendurchschnitt 1,3), Tobias Scharnagl (2,1) und Sandro Weber (2,2). In der M 10, in der alle 21 Schüler die Mittlere Reife schafften, glänzten Celina Anzer und Katja Selch mit jeweils 1,1 sowie Luca Hennemann und Lena Tagscherer, die beide auf einen Durchschnitt von 1,5 kamen.

Vor der Feierstunde in der Stadthalle trafen sich alle Teilnehmer zu einem ökumenischen Gottesdienst in der Pfarrkirche. Pastoralreferent Albert Neiser und Pfarrer Dr. André Fischer verglichen das Leben mit einem Labyrinth, in dem man sich zurechtfinden muss. Musikalisch begleitete Siegfried Rupprecht die Feier an der Orgel.

Rektorin Ulrike Neiser begrüßte anschließend in der Stadthalle neben den Entlassschülern, Eltern und Lehrern zahlreiche Ehrengäste. In ihrer Ansprache wählte die Schulleiterin das Bild eines Schiffes für die beiden Klassen, die in den vergangenen neun beziehungsweise zehn Jahren auf stürmischer See unterwegs waren. Zielhafen sei der erfolgreiche Schulabschluss gewesen. Doch trotz mancher Widrigkeiten, so die Rektorin, hätten die beiden Kapitäne, nämlich die Klassenleiter Uwe Prösl und Wolfgang Veigl-Meyer, das große und gemeinsame Ziel nicht aus den Augen verloren. "Sie hielten euch auf Trab, insbesondere als der große Sturm, die Prüfungen, gefährlich nahe rückte." Alle haben nun den rettenden Hafen erreicht, bilanzierte Neiser. Abschließend wünschte Neiser den Jugendlichen, dass sie das Gelernte im weiteren Leben nutzen. Schulverbandsvorsitzender Bürgermeister Werner Walberer freute sich zusammen mit seinen Kollegen Carmen Pepiuk (Trabitz) und Thorsten Hallmann (Schwarzenbach) über die guten Leistungen der Schüler. "Heute überwiegt der Stolz auf das Erreichte und die Erwartung, dass es auch ein Leben nach der Schule gibt."

Walberer zeigte sich überzeugt, dass die in der Schule vermittelten Werte im späteren Berufsleben nutzbringend sein werden. Glückwünsche übermittelte auch Elternbeiratsvorsitzende Barbara Krauthahn. Dankende Worte fanden die Klassensprecher Katharina Moller (9) sowie Jule Fischer und Lena Tagscherer (M 10): "Sie alle haben viel Kraft und Engagement aufgebracht, um uns beim Erreichen des großen Ziels nach Kräften zu unterstützen."

Den Reigen der Ansprachen beschlossen die beiden Klassenleiter Uwe Prösl und Wolfgang Veigl-Meyer. Locker, pointiert und manchmal augenzwinkernd resümierten sie abwechselnd aus ihrem Blickwinkel die vergangenen Jahre mit Hilfe des gesamten Alphabets. Von A wie Abschlussfahrt nach Berlin, über I wie gelebte Integration im Klassenzimmer und N wie neue Unterrichtsmethoden bis bin zu Z wie Zusammenhalt in der Klasse arbeiteten sie sämtliche Stationen schulischen Lebens ab.

Ihr gemeinsames Fazit: "Die Zukunft habt ihr nun selbst in der Hand, und es stehen euch alle Wege offen." Musikalisch umrahmt wurde die Feier von einer Gesangsgruppe der Mittelschule ("Thousand Years"), Sina Brandt, Klavierstück (5. Klasse) und Tanesha Schäffler, Gitarrenstück (6). Die Leitung hatte Konrektorin Eva-Maria Ficker. Das gemeinsame Singen der Deutschlandhymne beendete die Abschlussfeier.

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