Bischof Rudolf Voderholzer spendet in Pressath Sakrament der Firmung
Jesus als bester Freund

„Heute geht es erst richtig los mit dem Dienst in der Kirche“, ermunterte der Bischof die Firmbewerber, sich in kirchlichen Gruppen und Vereinen zu engagieren.
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Pressath
29.06.2017
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Ohne Regen wächst auf Erden nichts, und ohne den Heiligen Geist fehlt die Lebendigkeit bei den Menschen: Beides - Regen und Heiligen Geist - gibt es am Donnerstag in großer Menge. Bischof Rudolf Voderholzer spendet 85 Jugendlichen das Sakrament der Firmung.

(stg) Für die Mädchen und Jungen aus der Pfarreiengemeinschaft Burkhardsreuth-Pressath-Schwarzenbach war am Donnerstag, dem Hochfest der Apostel Petrus und Paulus, der große Tag gekommen: Der Regensburger Diözesanbischof Rudolf Voderholzer spendete ihnen in der Pfarrkirche St. Georg das heilige Sakrament der Firmung. Darauf hatten sich die Jugendlichen intensiv vorbereitet. Herzlich begrüßt wurde der Bischof von Stadtpfarrer Edmund Prechtl. Weitere Zelebranten des Gottesdienstes waren Pfarrvikar Pater Antony John D'Cruz und Pfarrer i. R. Heribert Schmitt. Am Altar assistierte Diakon Georg Hösl. Für die Musik sorgte ein Ensemble der Musikschule Vierstädtedreieck unter der Leitung von Joachim Steppert.

Zahlreiche Eltern, Verwandte und Freunde sowie die Taufpaten waren gekommen, um die Firmlinge bei diesem Schritt zu begleiten und zum Glauben zu ermutigen. In seiner Predigt erinnerte der Bischof daran, dass Eltern für ihre Kinder wichtige Entscheidungen treffen, darunter auch den Schritt zur Taufe ihres Neugeborenen. "Damit wird den Kindern eine tragfähige Glaubensbasis in die Wiege gelegt", sagte der Bischof. Nach "bestem Wissen und Gewissen" hätten die Eltern diese Entscheidung getroffen. Jetzt gehe es darum, wie sich die Firmbewerber verhalten. Dass die Jugendlichen in die Kirche gekommen seien, mache eines ganz deutlich: "Ihr wollt ausdrücklich Ja-Sagen zur Vorentscheidung und zum Glauben der Eltern!" Der Bischof appellierte an die Jugendlichen, eine innige Beziehung zu Jesus aufzubauen und ihn als "besten Freund" ins Leben mit hineinzunehmen. Christ sein bedeute nicht, dass man nur ein anonymes Staubkörnchen sei, das durch das Universum geblasen werde. Der Heilige Geist mache einem zum Christen, der vorausgehe. "Heute geht es erst richtig los mit dem Dienst in der Kirche", sagte Voderholzer. Er ermunterte die Firmbewerber, sich in kirchlichen Gruppen und Vereinen zu engagieren. An die Paten und Eltern richtete er die Bitte, gute Begleiter im Glauben zu sein. "Ihre Glaubenszeugnisse werden weiter gebraucht", betonte Voderholzer.

Für den Empfang des Sakraments kamen die Firmlinge mit ihren Paten zum Altar: Fest blickte der Bischof den Firmlingen beim Auflegen der Hände in die Augen, begleitet von persönlichen Worten und einem Lächeln.
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